MANTED®

Aufbaurichtlinien



ZDR KSM Step 1


ZDR-Schnittstelle mit kundenspezifischem Steuermodul (Step 1) für externe Drehzahlansteuerungen und FMS-Schnittstelle bei TG

HERAUSGEBER   MAN Nutzfahrzeuge AG   Abteilung ESC

Engineering Services Consultation (vormals TDB)

Dachauer Str. 667   D - 80995 München

E-Mail: esc@man.eu   Fax: + 49 (0) 89 1580 4264

  1.     Anwendungsbereich

  2.     Verwendete Begriffe und Abkürzungen

  3.     Mitgeltende Richtlinien und Normen

  4.     Anschriften und Zuständigkeiten

  5.     Allgemeine Hinweise zur ZDR-Schnittstelle mit KSM

  6.     Hinweise für die Parametrierung des KSM

  6.1.  Grundsätzliche Funktion bei Zwischendrehzahlregelung

  6.2.  Parametrierungsmöglichkeiten bei KSM

  7.      A-CAN-Schnittstelle mit FMS-Schnittstelle

  7.1.   Allgemeines

  7.2.   Parametrierung des A-CAN

  7.3.   Informationen zum Betriebszustand des Fahrzeugs auf dem A-CAN

  7.4.   Mögliche Anforderungen an KSM über A-CAN

  7.5.   Sendebotschaften A-CAN

  7.6.   Empfangsbotschaften A-CAN

  7.7.   Informationsverarbeitung KSM/FFR bei Vorgabe durch
            KSM1_A-Botschaft

  8.      Pinbeschreibung und Schaltschemata

  9.      Schnittstellenausführung und Einbauort

  10.    Schaltungsbeispiele

  11.     Kurzreferenz Schnittstellenbelegung



1.      Anwendungsbereich

Diese Schnittstellenbeschreibung gilt für alle Aufbauhersteller die eine "externe Drehzahlsteuerung" am MAN-Nutzfahrzeug benötigen.
Die hier beschriebene Schnittstelle ergänzt die serienmäßige "ZDR-Schnittstelle mit FFR" und erweitert damit diese um eine Vielzahl von Funktionen.
Über die CAN-Schnittstelle des KSM (A-CAN) kann die Flotten-Management-System-Schnittstelle (FMS-Schnittstelle) bereitgestellt werden.
Von der hier beschriebenen Schnittstellenausführung sind Fahrzeuge der Baureihe "Trucknology® Generation" (TG) betroffen.


2.       Verwendete Begriffe und Abkürzungen

In der PIN-Beschreibung werden folgende Fachbegriffe bzw. Abkürzungen verwendet:

Begriff/Abkürzung Erklärung
A-CAN Aufbauer-CAN (CAN = Controller Area Network)
AUS Ausschalten der FGR-/FGB-/ZDR-Funktion
DBG Drehzahlbegrenzung
DE Digitaleingang
EMV Elektromagnetische Verträglichkeit
FFR Fahrzeugführungsrechner
FGR/FGB/ZDR Fahrgeschwindigkeitsregelung/Fahrgeschwindigkeitsbegrenzung/Zwischendrehzahlregelung
FIN Fahrzeug-Identifizierungs-Nummer gemäß ISO 3779 oder MAN-Norm M 1036-7
FMS Flotten Management System
FUP Funktionsparametersatz
GETRIEBE-N Neutralstellung des Getriebes
GMT Greenwich Mean Time
HGB Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung
High-side-Schalter nach Klemme 30 (+UBat ) schaltender Ausgang
HP ZF-Automatikgetriebe HP...
KSM Kundenspezifisches Steuermodul
KS Kurzschluss
LED Licht Emittierende Diode
Low-side-Schalter nach Klemme 31 (-UBat ) schaltender Ausgang
M3135 Werknorm der MAN (Buchstabe M + 4-stellige Nummer)
MAN-cats II Computerdiagnosesystem von MAN-Werkstätten
MBG Momentbegrenzung
MEMORY Wiederaufnahme einer gespeicherten Funktion
NA Nebenabtrieb
NMV Nebenabtrieb motorabhängig vorgebaut
PIN Steckkontakt
PWM Puls-Weiten-Modulation
PTO Power take off
R-Gang Rückwärtsgang
SAE society of automotive engineers
SET- Verzögern bzw. Drehzahl senken und setzen
SET+ Beschleunigen bzw. Drehzahl erhöhen und setzen
SG Steuergerät
T-CAN Triebstrang-CAN (CAN = Controller Area Network)
+UBat Plusspannung der Batterien
-UBat Minusspannung der Batterien
UTC Universal Time Code
VIN vehicle identification number gemäß ISO 3779 oder MAN-Norm M 1036-7
WSK Wandlerschaltkupplung
ZBR Zentraler Bordrechner
ZDR Zwischendrehzahlregelung/-regler



3.     Mitgeltende Richtlinien und Normen

•    Jeweils gültige Aufbaurichtlinien Lkw und Sattelzugmaschinen, hier insbesondere Heft "Elektrik" und Trucknology Generation; inkl. aller Nachträge i. d.  
      Aufbauhersteller-Informationen (www.manted.de)
•    MAN-Lastenheft - Relais für Nutzfahrzeuge
•    MAN-Norm M 3285 (EMV) sowie EG-Richtlinie 72/245/EWG inkl. 95/54/EWG
•    MAN-Norm M 3135 (elektrische Leitungen)
•    MAN-Norm M 3331/1-2  (High-Speed-CAN-Schnittstelle für elektronische Systeme in MAN Nutzfahrzeugen)
•    MAN-Norm M 1036-7 (Fahrzeug Identifizierungs Nummer)
•    DIN 40 050
•    DIN 40 839 Teil 1, 3 und 4
•    DIN 57 879, Teil 3
•    VDE 0879, Teil 3
•    VG 95 370 bis 95 377
•    MIL-STO 461 und 462
•    ISO 11898-24V
•    SAE J1939/ff
•    Bosch Spezifikation 2.0B
•    ISO 3779
•    FMS-Standard (www.fms-standard.com)





4.     Anschriften und Zuständigkeiten

Die Bezugsquellen sind aus den MAN - Aufbaurichtlinien für Lastkraftwagen ersichtlich.

Diese sind erhältlich bei :

MAN Nutzfahrzeuge AG / Abt. ESC (Fax: +49 089 1580 4264)
Postfach 50 06 20
D-80976 München


5.     Allgemeine Hinweise zur ZDR-Schnittstelle mit KSM

•    Die Schnittstelle ist im Serienumfang des Fahrzeugs nicht enthalten und muss separat bestellt werden.
•    Die gewünschten Parameter im KSM-SG wie Drehzahlbegrenzungen, Momentbegrenzungen usw., sind dem MAN-Verkauf bei der Auftragserklärung für
     die werkseitige Programmierung mitzuteilen.
•    Die Vorbereitung "Start-Stop-Einrichtung" ist ein von der Schnittstelle für externe Drehzahlansteuerung unabhängiges System und muss separat bestellt werden.
     Die Leitungen für ein externes Bedienteil (Motor-Start-Stop) liegen eingerollt im Rahmenende.
•    Die Vorbereitung "Rückfahrsperre für Müllfahrzeuge" ist nicht Inhalt der Schnittstelle und muss separat bestellt werden.
•    Bei der Schnittstellenbeschaltung ist mit äußerster Vorsicht vorzugehen, da es sich hierbei um einen markanten Eingriff in das Bordnetz
     und in die Verkabelung der Elektronik handelt.

•    Es dürfen nur elektrische Leitungen verwendet werden, die der MAN-Norm M 3135 entsprechen.
•    Es sind ausschließlich Relais entsprechend dem MAN-Relais-Lastenheft für die externe Beschaltung zu verwenden.
•    Eine ordnungsgemäße Crimpung der Kontakte unter Beachtung der Angaben der Kontakthersteller ist zu gewährleisten.
•    Externe Bedienteile des Aufbauers müssen die Schutzart IP69K nach DIN 40 050 erfüllen und zusätzlich gegen ungewollte Fremdeingriffe gesichert werden.
•    Die Stromversorgung (+UBat) von aufbauseitigen Aggregaten und Steuerungen ist von den Batterien über eine separate und geeignete Leitungsabsicherung
     abzugreifen. Das Abgreifen von +12 Volt an nur einer Batterie ist unzulässig.
•    Als Masseversorgung ist ein getrenntes Kabel zum gemeinsamen Massepunkt am Motorlager zu legen (der Fahrzeugrahmen darf nicht als Masseleitung
     zweckentfremdet werden!).
•    Unterschiedliche Massepotentiale der externen Beschaltung dürfen nicht miteinander verbunden werden.
•    Die Beschaltung der Schnittstelle muss vom Laststromkreis der Aufbausteuerung entkoppelt sein.
•    Mit der externen Beschaltung müssen die Anforderungen der MAN-Norm M 3285 für das System Nutzfahrzeug erfüllt werden.
     So dürfen z.B. funktechnische Einrichtungen, wie z. B. eine Funkfernsteuerung, zu keiner Beeinflussung der im Lastenheft beschriebenen Funktionen führen.
•    Von MAN zur Veranschaulichung herausgegebene Schaltungsbeispiele stellen grundsätzlich keine Konstruktionsanweisungen dar.
     Wer die Beschaltung der Schnittstelle vornimmt, trägt diesbezüglich auch die Haftung.
•    Änderungen der ab Werk eingestellten Funktionalitäten der Schnittstelle können von MAN-Servicebetrieben oder MAN-Vertragspartnern vorgenommen werden.
      Dafür ist der Einsatz des Servicecomputers MAN-cats II erforderlich. MAN-cats-Experten der Werkstätten können über den, auf dem Servicecomputer
     angebotenen Umfang hinaus, zusätzliche Systemlösungen ab Werk (z.B. für Sonderfälle) anfordern. Zu diesem Zweck steht den Werkstätten seitens der Abt. ESC
     die Dienstleistung "Fahrzeugparametrierung ab Werk" zur Verfügung.


6.     Hinweise für die Parametrierung des KSM


6.1.     Grundsätzliche Funktion bei Zwischendrehzahlregelung

•    Die Parametrierung der einzelnen ZDR-Modi erfolgt im FFR. Über die serienmäßige ZDR-Schnittstelle (FFR) können die einzelnen Modi extern
     (außerhalb Fahrerhaus) angewählt werden.
•    Die Parametriermöglichkeiten des FFR sowie die Pinbeschreibung der " ZDR-Schnittstelle mit FFR" sind im Dokument "ZDR- Schnittstelle mit
     Fahrzeugführungsrechner für externe Drehzahlansteuerungen bei TG" beschrieben.
•    Mit der "ZDR-Schnittstelle mit KSM" werden die bereits vom Tempomat-Bedienteil bekannten Funktionen "SET+", "SET-", "MEMORY" und "AUS" extern
     (außerhalb Fahrerhaus) zur Verfügung gestellt.
•    Zusätzlich können weitere Zwischendrehzahlen realisiert werden durch Aktivieren einer Drehzahlbegrenzung.


6.2.     Parametrierungsmöglichkeiten bei KSM

Beim KSM können verschiedene Funktionen mittels MAN-cats II parametriert werden:

•    Drehzahl- und Momentbegrenzung
     Beim Aktivieren der entsprechenden DrzMomBgr-Pins (X1997/Pin 1 und 2) wird die parametrierte Drehzahl- und Momentbegrenzung ausgewählt.

Werkseinstellung:

Signal Drehzahl Moment
Drehzahl-/Momentbegrenzung 1 1500U/min 100%
Drehzahl-/Momentbegrenzung 2 1800U/min 100%
Drehzahl-/Momentbegrenzung 3 1200U/min 100%


•    Parametriermatrix für Schaltausgänge
     Es stehen insgesamt 5 parametrierbare high-side Schaltsignalausgänge (Hs1_konfig, ... , Hs5_konfig) sowie 3 parametrierbare low-side Schaltsignalausgänge
     (Ls1_konfig, ... , Ls3_konfig) zur Verfügung. Nachfolgende Tabelle zeigt die Signale/Funktionen, mit denen die insgesamt 8 Schaltsignalausgänge (5x high-side
     und 3x low-side) beliebig belegt werden können. Es können auch mehrere Schaltsignale mit demselben Signal/Funktion belegt werden.

    low-side -Schalter high-side -Schalter
Ls_konfig/Hs_konfig Ls1 Ls2 Ls3 Hs1 Hs2 Hs3 Hs4 Hs5
Schnittstelle X1997 Pin3 Pin 4 Pin 9 Pin 5 Pin 6 Pin 7 Pin 8 Pin 11
max. Belastung 300mA 300mA 300mA 500mA 500mA 500mA 500mA 600mA
Nr. Signale:                
0. frei (ohne Funktion)                
1.             Getriebe-N     X          
2.             ABS-aktiv                
3.             Feststellbremse       X        
4.           Bremse         X      
5.           R-Gang           X    
6.           Kupplung             X  
7.           Kick-down                
8.           Leergas                
9.           Geschwindigkeitsschwelle 1 ein                
10.        Geschwindigkeitsschwelle 1 ein/aus                
11.        Drehzahlschwelle 1 ein                
12.        Drehzahlschwelle 1 ein/aus                
13.        Tankwarnung               X
14.        Geschwindigkeitsschwelle 2 ein                
15.        Geschwindigkeitsschwelle 2 ein/aus                
16.        Drehzahlschwelle 2 ein                
17.        Drehzahlschwelle 2 ein/aus                
18.        NA 1 Rückmeldung                
19.        NA 2 Rückmeldung                
20.        NMV Rückmeldung                
21.        Öldruckwarnung   X            
22.        Kühlwasserübertemperaturwarnung X              
23.        Splitt                
24.        Fahrpedalschwelle ein/aus                
25.        Bremspedalschwelle ein/aus                
26.        Achslast 1 Warnung                
27.        Achslast 2 Warnung                
28.        reserviert                
29.        reserviert                
30.        reserviert                
31.        reserviert                
32.        reserviert                
33.        Fahrerhausverriegelung


X   =   Werkseinstellung

•    Funktionsparameter und Signalbeschreibung
•    Getriebe-N
     Parametrierter Schaltausgang aktiv, wenn sich das Getriebe in Neutralstellung befindet.
•    ABS-aktiv
     Parametrierter Schaltausgang aktiv, wenn ein ABS-Regelvorgang aktiv ist.
•    Feststellbremse
     Parametrierter Schaltausgang aktiv, wenn die Feststellbremse eingelegt wird.
•    Bremse
     Parametrierter Schaltausgang aktiv, wenn das Bremspedal betätigt wird.
•    R-Gang
     Parametrierter Schaltausgang aktiv, wenn der R-Gang eingelegt wird.
•    Kupplung
      -    Handschaltgetriebe:
     Parametrierter Schaltausgang aktiv, wenn die Kupplung geöffnet ist.
      -    automatisiertes Schaltgetriebe:
     Parametrierter Schaltausgang aktiv, wenn der Antriebsstrang geöffnet ist, also Kupplung getrennt oder Getriebe in Neutralstellung.
      -    HP-Getriebe (ECOMAT):
     Parametrierter Schaltausgang aktiv, wenn sich das Getriebe in Neutralstellung befindet.
•    Kick-down
     Parametrierter Schaltausgang aktiv, bei Fahrpedalstellung "Kick-down" .
•    Leergas
     Parametrierter Schaltausgang aktiv, bei Fahrpedalstellung "Leergas" .
•    Geschwindigkeitsschwelle 1 ein
     Parametrierter Schaltausgang aktiv, wenn Fahrzeuggeschwindigkeit >= parametrierte Geschwindigkeitsschwelle ist.
     Der Ausgang bleibt auch dann aktiv, wenn die Geschwindigkeitsschwelle wieder unterschritten wird.

Werkseinstellung:

Geschwindigkeitsschwelle1: 5 km/h


•    Geschwindigkeitsschwelle 1 ein-aus
      Parametrierter Schaltausgang aktiv, wenn Fahrzeuggeschwindigkeit >= parametrierte obere Geschwindigkeitsschwelle1. Ausgang inaktiv,
      wenn Fahrzeuggeschwindigkeit <= parametrierte untere Geschwindigkeitsschwelle1.

Werkseinstellung:

Geschwindigkeitsschwelle1_oben: 5 km/h
Geschwindigkeitsschwelle1_unten: 3 km/h


•    Drehzahlschwelle 1 ein
      Parametrierter Schaltausgang aktiv, wenn Motordrehzahl >= parametrierte Drehzahlschwelle. Der Ausgang bleibt auch dann aktiv, wenn die Drehzahlschwelle
     wieder unterschritten wird.

Werkseinstellung:

Drehzahlschwelle1: 640 U/min


•    Drehzahlschwelle 1 ein-aus
     Parametrierter Schaltausgang aktiv, wenn Motordrehzahl >= parametrierte obere Drehzahlschwelle. Ausgang inaktiv, wenn Motordrehzahl <= parametrierte untere
      Drehzahlschwelle.

Werkseinstellung:

Drehzahlschwelle1_oben: 640 U/min
Drehzahlschwelle1_unten: 630 U/min


•    Tankwarnung
     Parametrierter Schaltausgang aktiv, wenn weniger als ca. 20% (eingestellt ab Werk) Kraftstoff des maximalen Tankinhalts vorhanden sind. Diese Information wird
     auch gleichzeitig auf der Instrumentierung mit dem Hinweis "TANKEN" zur Anzeige gebracht. Dieser Wert kann mittels MAN-cats II bis auf ein Minimalwert
     von 11,2% parametriert werden. Diese Information gilt z. Z. nur für Fahrzeuge mit einem einzigen Tankgeber. Nach Kl.15 "ein" wird der Ausgang ca. 3 sec. lang
     automatisch angesteuert (Glühlampentest).
•    Geschwindigkeitsschwelle 2 ein
      Parametrierter Schaltausgang aktiv, wenn Fahrzeuggeschwindigkeit >= parametrierte Geschwindigkeitsschwelle ist.
      Der Ausgang bleibt auch dann aktiv, wenn die Geschwindigkeitsschwelle wieder unterschritten wird.

Werkseinstellung:

Geschwindigkeitsschwelle2: 10 km/h


•    Geschwindigkeitsschwelle 2 ein-aus
      Parametrierter Schaltausgang aktiv, wenn Fahrzeuggeschwindigkeit >= parametrierte obere Geschwindigkeitsschwelle2.
     Ausgang inaktiv, wenn Fahrzeuggeschwindigkeit <= parametrierte untere Geschwindigkeitsschwelle.

Werkseinstellung:

Geschwindigkeitsschwelle2_oben: 10 km/h
Geschwindigkeitsschwelle2_unten: 8 km/h


•     Drehzahlschwelle 2 ein
      Parametrierter Schaltausgang aktiv, wenn Motordrehzahl >= parametrierte Drehzahlschwelle.
      Der Ausgang bleibt auch dann aktiv, wenn die Drehzahlschwelle wieder unterschritten wird.

Werkseinstellung:

Drehzahlschwelle2: 980 U/min


•     Drehzahlschwelle 2 ein-aus
      Parametrierter Schaltausgang aktiv, wenn Motordrehzahl >= parametrierte obere Drehzahlschwelle.
      Ausgang inaktiv, wenn Motordrehzahl <= parametrierte untere Drehzahlschwelle.

Werkseinstellung:

Drehzahlschwelle2_oben: 980 U/min
Drehzahlschwelle2_unten: 970 U/min


•    NA 1 Rückmeldung
     Parametrierter Schaltausgang aktiv, wenn das Rückmeldesignal des NA 1 vorliegt.
•    NA 2 Rückmeldung
     Parametrierter Schaltausgang aktiv, wenn das Rückmeldesignal des NA 2 vorliegt.
•    NMV Rückmeldung
     Parametrierter Schaltausgang aktiv, wenn das Rückmeldesignal des NMV vorliegt.
•    Öldruckwarnung  
     Parametrierter Schaltausgang aktiv, bei zu niedrigem Motoröldruck. Diese Information wird auch gleichzeitig auf der Instrumentierung zur Anzeige gebracht.
     Die Funktion ist nur bei Motorlauf aktiv. Nach Kl.15 "ein" wird der Ausgang ca. 3 sec. lang automatisch angesteuert (Glühlampentest).
•    Kühlwasserübertemperaturwarnung
     Parametrierter Schaltausgang aktiv, bei zu hoher Kühlwassertemperatur. Diese Information wird auch gleichzeitig auf der Instrumentierung zur Anzeige gebracht.
     Nach Kl.15 "ein" wird der Ausgang ca. 3 sec. lang automatisch angesteuert (Glühlampentest).
•    Split
     Parametrierter Schaltausgang aktiv, wenn die entsprechende Splitgruppe aktiv ist.

Werkseinstellung:

langsamer Split X
schneller Split

•    Fahrpedalstellung
     Parametrierter Schaltausgang aktiv, wenn die Fahrpedalstellung >= parametrierte obere Fahrpedalschwelle. Ausgang inaktiv, wenn Fahrpedalstellung
     <= parametrierte untere Fahrpedalschwelle.

Werkseinstellung:

Fahrpedalschwelle_oben: 10%
Fahrpedalschwelle_unten: 5.2%


•     Bremspedalstellung
      Parametrierter Schaltausgang aktiv, wenn die Bremspedalstellung >= parametrierte obere Bremspedalschwelle. Ausgang inaktiv, wenn Bremspedalstellung
      <= parametrierte untere Bremspedalschwelle.

Werkseinstellung:

Bremspedalschwelle_oben: 10%
Bremspedalschwelle_unten: 5.2%


•    Achslast 1 Warnung
     Parametrierter Schaltausgang aktiv, wenn Achslast >= parametrierte obere Achslastschwelle. Ausgang inaktiv, wenn Achslast <= parametrierte untere
     Achslastschwelle.

Werkseinstellung:

Achsnummer: 1
Achslastschwelle1_oben: 0 kg
Achslastschwelle1_unten: 0 kg


Beispiel:
Soll bei einem 2-Achser die hintere Achse (Antriebsachse) ausgewertet werden, muss die Achsnummer "2" parametriert werden.

•    Achslast 2 Warnung
     Parametrierter Schaltausgang aktiv, wenn Achslast >= parametrierte obere Achslastschwelle. Ausgang inaktiv, wenn Achslast <= parametrierte untere
     Achslastschwelle.

Werkseinstellung:

Achsnummer: 1
Achslastschwelle2_oben: 0 kg
Achslastschwelle2_unten: 0 kg


Beispiel:
Soll bei einem 2-Achser die hintere Achse (Antriebsachse) ausgewertet werden, muss die Achsnummer "2" parametriert werden.

•    Fahrerhausverriegelung
     Parametrierter Schaltausgang aktiv, wenn das Fahrerhaus gekippt oder nicht korrekt verriegelt ist.
•    Fehlererkennung bei Schaltsignalausgängen
    •   high-side-Schalter  
        •   Hs1_konfig (X1997/Pin 5)
        •   Hs2_konfig (X1997/Pin 6)
        •   Hs3_konfig (X1997/Pin 7)
        •   Hs4_konfig (X1997/Pin 8)
        •    Kontrollleuchte (X1997/Pin 10)
        •    Betriebsbereitschaft (X1997/Pin 12)
        •    Hs5_konfig (X1997/Pin 11)
    •    low-side-Schalter
        •    Ls1_konfig (X1997/Pin 3)
        •    Ls2_konfig (X1997/Pin 4)
        •    Ls3_konfig (X1997/Pin 9)

Bei der Fehlererkennung sind folgende Varianten möglich:

    •   ohne Fehlererkennung
Schaltsignalausgang wird nicht überwacht
    •   mit Fehlererkennung
        →   Überwachung high-side-Schalter:
                Signal high:       KS nach Masse wird überwacht
                Signal low:         KS nach +UBat und Leitungsunterbrechung wird überwacht
        →   Überwachung low-side-Schalter:
                Signal high:        KS nach Masse und Leitungsunterbrechung wird überwacht
                Signal low:          KS nach +UBat überwacht
    •   mit Fehlererkennung und Testimpulsen ("erweiterte Fehlererkennung")
        →     Testimpulse während KSM-Systemstart (bis ca. 3 sec. nach "Klemme 15 ein")
                 Während des Systemstarts werden KS nach +UBat, KS nach Masse und Leitungsunterbrechung überwacht, danach erfolgt die Fehlerüberwachung
                  abhängig von der Version des Schaltsignalausgangs.
        →     Testimpulse Unabhängig von der Version des Schaltsignalausgangs werden ab "Klemme 15 ein" KS nach +UBat, KS nach Masse und
                 Leitungsunterbrechung überwacht.





Voraussetzung für Fehlererkennung:
Last am Ausgang bei high-side-Schaltern nicht größer als 400Ω; und bei low-side-Schaltern nicht größer als 2000Ω.

Hinweis:
Mit Aktivierung der Fehlererkennung wird die Diagnosetiefe der an der "ZDR-Schnittstelle mit KSM" angeschlossenen Komponenten erheblich verbessert und damit eine Erhöhung der Funktionssicherheit bzw. Fahrzeugverfügbarkeit erreicht.

Beispielhaft werden die erkennbaren Fehler des Ausgangs Hs3_konfig -belegt mit dem Signal R-Gang- in Abhängigkeit der Parametrierung dargestellt:      

•     Ausgang nicht unterstützt (Last ist angeschlossen):
          Fehlererkennung nicht aktiv [Fehlererkennung "0"]        



•    Ausgang unterstützt (Last muss angeschlossen sein!):
        Fehlererkennung aktiv: aktueller Zustand des Ausgangs wird überwacht [Fehlererkennung "1"]     



•    Ausgang unterstützt (Last muss angeschlossen sein!):
       Fehlererkennung aktiv: aktueller Zustand des Ausgangs wird überwacht und Testimpulse nur beim KSM-Steuergeräthochlauf
       (Prüfung auf Masse-KS bei high-side-Schaltern und Prüfung auf Ubat-KS bei low-side-Schaltern)  [Fehlererkennung "2"]     



•  Ausgang unterstützt (Last muss angeschlossen sein!):
       Fehlererkennung aktiv: aktueller Zustand des Ausgangs wird überwacht und Testimpulse zyklisch (permanente Überwachung
       auf Masse-KS bei high-side-Schaltern und permanente Überwachung auf Ubat-KS bei low-side-Schaltern) [Fehlererkennung "3"]



Hinweis:
Die Testimpulse haben eine Impulsdauer von ca. 1 ms und eine Wiederholzeit von ca. 300 ms.

Fehlererkennung der Schaltsignalausgänge Werkseinstellung:

Schaltausgang: Fehlererk. "0" Fehlererk. "1" Fehlererk. "2" Fehlererk. "3"
Hs1_konfig X      
Hs2_konfig X      
Hs3_konfig X      
Hs4_konfig X      
Hs5_konfig X      
Kontrollleuchte X      
Betriebsbereitschaft X      
Ls1_konfig X      
Ls2_konfig X      
Ls3_konfig X


 •     "fail-safe" -Verhalten der Schaltsignalausgänge Für diverse Signale kann parametriert werden, wie sich der entsprechende Schaltsignalausgang im Fehlerfall
       verhält. Ist der Treiber im angesteuerten Zustand, so kann die Reaktion bei unbekannter/fehlerhafter Information (CAN-Ausfall/Signal(Sensor)-ausfall parametriert
       werden:

    •   Signal "nicht einfrieren" Der auf das Signal parametrierte Treiber (Hs1_konfig, ... Hs5_konfig; Ls1_konfig, ... , Ls3_konfig) wechselt bei
         CAN-Ausfall/Signal(Sensor)-ausfall vom aktiven, angesteuerten Zustand in den passiven Zustand.
    •   Signal "einfrieren" Der auf das Signal parametrierte Treiber (Hs1_konfig, ... Hs5_konfig; Ls1_konfig, ... , Ls3_konfig) wird bei CAN-Ausfall/Signal(Sensor)-ausfall
         im aktiven, angesteuerten Zustand eingefroren, solange bis ein gültiges Signal wieder vorliegt. Nach einem Kl.15-Reset und weiterhin Vorliegen
        CAN-Ausfall/Signal(Sensor)-ausfall bleibt der Treiber passiv. Mit dieser Parametriermöglichkeit kann verhindert werden, dass es zu einer unerwünschten
       Reaktion (Freigabe/Sperrung/Abschalten von Aggregaten/usw.) der an der Schnittstelle angeschlossenen aufbauseitigen Komponenten aufgrund
       CAN-Ausfall/Signal(Sensor)-ausfall kommt.

Beispielhaft wird die Parametrierung des "fail-safe"-Verhaltens am Ausgang Hs1_konfig - belegt mit dem Signal Feststellbremse - in Abhängigkeit der Parametrierung dargestellt:     

•      Signal Feststellbremse "nicht einfrieren":
       Ausgang Hs1_konfig wechselt bei CAN-Ausfall/Signal(Sensor)-ausfall in den passiven Zustand     



•      Signal Feststellbremse "einfrieren":
       Ausgang bleibt bei CAN-Ausfall/Signal(Sensor)-ausfall im aktiven, angesteuerten Zustand



Werkseinstellung "fail-safe"-Verhalten der Signale:

Signal: "einfrieren" "nicht einfrieren"
Getriebe-N   X
ABS-aktiv   X
Feststellbremse   X
Bremse   X
R-Gang   X
Kupplung   X
Kick-down   X
Leergas   X
Geschwindigkeitsschwelle 1 ein-aus   X
Drehzahlschwelle 1 ein-aus   X
Tankwarnung   X
Geschwindigkeitsschwelle 2 ein-aus   X
Drehzahlschwelle 2 ein-aus   X
NA1 Rückmeldung X  
NA2 Rückmeldung X  
NMV-Rückmeldung X  
Öldruckwarnung X  
Kühlwasserübertemperaturwarnung X  
Splitt   X
Fahrpedalschwelle ein-aus   X
Bremspedalschwelle ein-aus   X
Achslast 1 Warnung X  
Achslast 2 Warnung X  
Fahrerhausverriegelung X


•    Motordrehzahl
         Es ist die Drehimpulszahl (Anzahl der Impulse pro Motorumdrehung) sowie die Drehzahlschwelle, ab der das Rechtecksignal (Tastverhältnis 50/50) ausgegeben
         wird, parametrierbar.

Werkseinstellung:

Signal: Drehimpulszahl Drehzahlschwelle
Motordrehzahl 6 60U/min

•    Auswertung Anforderung Digitaleingänge/A-CAN
     •    ZDR-Bedienung:
          Es kann parametriert werden, ob die Eingänge (SET+/-, MEMORY und AUS) unterstützt werden. Werden die Eingänge unterstützt, so wird eine eventuelle
         entsprechende Vorgabe vom A-CAN ignoriert. Werden die Eingänge nicht unterstützt, so wird eine eventuelle Vorgabe vom A-CAN weitergeleitet und
         eine mögliche Beschaltung der Digitaleingänge ignoriert.

Werkseinstellung:

ZDR-Bedienung: Digitaleingänge A-CAN Anforderung
SET +/-, MEM, AUS X


•    Kupplung auf/ext. Getriebe-N Anforderung:
     Es kann parametriert werden, ob der Eingang unterstützt wird. Wird der Eingang unterstützt, so wird eine eventuelle entsprechende Vorgabe vom A-CAN
     ignoriert. Wird der Eingang nicht unterstützt, so wird eine eventuelle Vorgabe vom A-CAN weitergeleitet und eine mögliche Beschaltung des Digitaleingangs
     ignoriert.

Werkseinstellung:

  Digitaleingang A-CAN Anforderung
Kuppl.auf/ext. Getriebe-N X


•    WSK-auf/Hochschaltsperre:
     Es kann parametriert werden, ob die Eingänge unterstützt werden. Werden die Eingänge unterstützt, so wird eine eventuelle entsprechende Vorgabe vom A-CAN
     ignoriert. Werden die Eingänge nicht unterstützt, so wird eine eventuelle Vorgabe vom A-CAN weitergeleitet und eine mögliche Beschaltung der Digitaleingänge
     ignoriert.

Werkseinstellung:

  Digitaleingang A-CAN Anforderung
WSK-auf X  
Hochschaltsperre X


•    NA-ZDR-Verknüpfung
    Jedem Nebenabtrieb (NA1, NA2, NMV) kann ein beliebiger ZDR-Mode (ZDR1, ..., ZDR7) zugeordnet werden. Die ZDR-Anforderung wird gebildet bei Vorliegen des
    Rückmeldesignals (bei NA1 und NA2). Beim NMV wird die ZDR-Anforderung bei Rückmeldung oder Anforderung NMV (Parametrierung) gebildet. Der den  
    Nebenabtrieben zugeordnete ZDR-Mode wird nur verarbeitet bei Parametrierung auf "bewerten" (s. Tabelle S.15). Wenn gleichzeitig mehrere Nebenabtriebe
    aktiviert sind, ergibt sich der resultierende ZDR-Mode aus der Verknüpfung der parametrierten Werte, so als ob die entsprechenden ZDR-Pins an
    der FFR-Schnittstelle aktiv wären. Eine Anforderung eines ZDR-Modes über KSM hat Vorrang vor einer möglichen Beschaltung der ZDR-Pins an
    der FFR-Schnittstelle X1996.

FFR-Schnittstelle: X1996/2 X1996/7 X1996/8
ZDR1 x    
ZDR2   x  
ZDR3 x x  
ZDR4     x
ZDR5 x   x
ZDR6   x x
ZDR7 x x x


Beispiele:



Achtung:
Der angeforderte ZDR-Mode wird im FFR nur aktiviert, wenn die im angeforderten ZDR-Mode entsprechend parametrierten Bedingungen z.B. Getriebe-N) vorliegen.

Werkseinstellung:
Parametrierung "NA-ZDRx-Verknüpfung" im KSM:

NA-ZDR-Verknüpfung: NA1 (FFR) NA2 (FFR) NMV (KSM)
ZDR1 x x  
ZDR2      
ZDR3     x
ZDR4      
ZDR5      
ZDR6      
ZDR7      
ZDR-Mode nicht bewerten x x x
ZDR-Mode bei NA-Rückmeldung bewerten      
ZDR-Mode bei NA-Anforderung bewerten ----1) ----1)


1)   Parameter bei NA1 und NA2 nicht möglich, nur bei NMV!  

•    A-CAN-Schnittstelle Parametrierungsmöglichkeiten s. Kap. 7.2.





7.      A-CAN-Schnittstelle mit FMS-Schnittstelle


7.1.     Allgemeines

Zur Kommunikation auf dem Aufbauer-CAN steht eine High-Speed CAN-Schnittstelle nach ISO 11898-24V und Spezifikation 2.0B zur Verfügung. Die Übertragungsgeschwindigkeit beträgt 250kbit/s. Zum Schutz des MAN CAN-Verbunds im Fahrzeug gegen externe Einflüsse/Störungen ist der A-CAN vollständig galvanisch getrennt. Ein 120W-Abschlusswiderstand ist fest angeschlossen, eine CAN-Filterdrossel ist vorhanden. Die CAN-Datenleitung ist bis zur Schnittstelle als 2-adrige verdrillte Leitung (MAN-Teilenummer: 07.08132.4384) ausgeführt. Die Leitung von der Schnittstelle zum aufbauseitigen Steuergerät (z.B. Telematikmodul) sollte aus EMV-Gründen möglichst kurz sein und verdrillt ausgeführt werden (siehe ISO 11898-24V). Verwenden Sie hierzu ebenfalls die Leitung mit der MAN-Sachnummer 07.08132.4384 (FLRY-2x0,75-B-28-or-bror).

Achtung:
Eine Aufdrehen der CAN-Leitungen muss unbedingt vermieden werden, um elektromagnetische Einflüsse, die den CAN-Bus-Betrieb stören könnten, auszuschließen. Wenn eine Aufdrehen unvermeidlich ist, z.B. an einer Steckverbindung, so muss die Leitung in einem möglichst kurzen Bereich aufgedreht werden. Bei der Definition des A-CAN lehnt sich MAN an die SAE J1939/ff an. Die bei den Identifiern und Signalen in Klammern aufgeführte Nummerierung bezieht sich dabei auf SAE J1939/71 "VEHICLE APPLICATION LAYER". Der Implementierung der FMS-Schnittstelle liegt der von mehreren europäischen Truckherstellern gemeinsam spezifizierte Industriestandard "FMS-standard interface" zugrunde (www.fms-standard.com).


7.2.     Parametrierung des A-CAN

•     Jede Botschaft, die das KSM auf dem T-CAN empfängt, kann auch auf dem A-CAN gesendet werden.
•     Es kann mit MAN-cats II für jede A-CAN-Empfangs-Botschaft (KSM1_A, KSM2_A) parametriert werden, ob sie von KSM ignoriert oder weiterverarbeitet wird.

Werkseinstellung:

Botschaft: "nicht empfangen" "empfangen"
KSM1_A: X  
KSM2_A: X


•     Der Empfangs-Timeout kann ebenfalls parametriert werden, gegebenenfalls auch der Identifier der Empfangsbotschaft.
•     Für beide Empfangsbotschaften kann eine "Totzeit" ab Kl.15 "ein" mit MAN-cats II parametriert werden. Erst nach Ablauf dieser Zeit   startet die eigentliche
     Timeoutüberwachung der Botschaften von der Aufbauelektronik an KSM. Hiermit ist eine eventuell notwendige Anpassung von KSM an die "Hochlaufzeit" der
     Aufbauelektronik möglich, ohne dass die eigentliche Timeoutüberwachung für die KSM-Empfangsbotschaften (KSM1_A, KSM2_A) aufgeweitet werden muss.

Werkseinstellung:

Totzeit Start Timeouterkennung KSM1_A 5000ms
Totzeit Start Timeouterkennung KSM2_A 5000ms



7.3.     Informationen zum Betriebszustand des Fahrzeugs auf dem A-CAN

Über den A-CAN können -abhängig vom Ausstattungsgrad des Fahrzeugs und der Parametrierung im KSM- folgende Informationen der Aufbau-Elektronik zur Verfügung gestellt werden:

A-CAN-Sendebotschaften KSM mit Aufbaufunktionalität KSM mit FMS und Aufbau-Funktionalität(FUP 81.25890.0444) KSM mit FMS ohne Aufbau-Funktionalität(FUP 81.25890.1111)
ETC1 x x  
ETC2 x x  
ETC3 x x  
EBC1 x x  
Amb_Cond x x  
Aux_Stat_ZBR1 x x  
ECAM1 x x  
Time_date x x  
EngFlui_LevPressure x x  
ERC1_Rx x x  
ERC1_RD/ERC1_RE      
Fuel_ECO   x  
Aux_Stat_KSM1 x x  
Veh_distance x x x
Veh_weight EBS/ECAS x x x
Eng_hours, Revolutions x x x
TCO1 x x x
CCVS x x x
Eng_Temp x x x
EEC1 x x x
EEC2 x x x
Fuel_consumption   x x
FMS_SW_Identification   x x
Dash_display   x x
Service   x x
BAM_MTCO_VIN   x x
P_MTCO_VIN   x x


Hinweise:
x = Botschaft wird auf A-CAN gesendet
Fett = Botschaften, welche die Spezifikation "FMS-standard interface" beinhaltet ERC1_RE wird nur gesendet, wenn ein Primärretarder eingebaut ist; ERC1_RD wird nur gesendet, wenn ein Sekundärretarder eingebaut ist .
Die zu den CAN-Botschaften verfügbaren Signale können Kapitel 7.5. entnommen werden.

Achtung:
Bei Konfiguration des KSM mit Funktionsparameter 81.25816.1111 (FMS ohne KSM-Funktionalität) wird ausschließlich die FMS-Schnittstelle bereitgestellt, die herkömmliche KSM-Funktionalität (Ausgabe Schaltsignale, Eingriff auf Motor (Drehzahl/Moment-Begrenzungen/Anforderungen usw.) ist nicht gegeben!


7.4.      Mögliche Anforderungen an KSM über A-CAN

KSM kann auf dem A-CAN folgende Anforderungen von der Aufbau-Elektronik entgegennehmen zur weiteren Verarbeitung durch KSM/FFR:

•     Momentanforderung/Momentbegrenzung 
•     Drehzahlanforderung/Drehzahlbegrenzung
•     Anforderung der Zwischendrehzahlregler ZDR Mode S, 1-7
•     Anforderung zur ZDR-Bedienung (SET+/-, MEM, AUS)
•     Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung
•     externer Motor-Start/Stop
       (bei Motor mit Reiheneinspritzpumpe [EDC MS6.1] nur Motor-Stop möglich; bei Common-Rail-Motor [EDC7] Motor-Start-Stop möglich)
•     Anforderung NMV
•     externe Neutralanforderung bei automatisiertem Schaltgetriebe und Automatgetriebe
•     Anforderung WSK-auf/Hochschaltsperre bei HP-Getriebe (ECOMAT)


7.5.     Sendebotschaften A-CAN

Folgende Sendebotschaften können von KSM auf den A-CAN bereitgestellt werden:

ETC1: Electronic Transmission Controller #1 (3.3.5 = Kapitel der SAE J1939/ff) 0CF00203

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
10 ms 8 bytes 240 2 3 0x00F002 0x0CF00203


Byte Bit Beschreibung
1 8 bis 3 XX (für Aufbauhersteller unerhebliche Information)
2 und 1 [driveline_engaged] (3.2.2.6)
00 Driveline disengaged
01 Driveline engaged
10 error
11 not available
2 und 3 --- [output_speed_TCU] (3.2.1.14)
rpm pro bit = 0,125 Offset [rpm] = 0 Range [rpm] = 0 bis 8031,875
4 --- [clutch_slip] (3.2.1.20)
% pro bit = 0,4 Offset [%] = 0 Range [%] = 0 bis 100
5 --- XX
6 und 7 --- [input_speed] (3.2.5.55)
rpm pro bit = 0,125 Offset [rpm] = 0 Range [rpm] = 0 bis 8031,875
8 --- XX


ETC2: Electronic Transmission Controller #2 (3.3.8)  18F00503

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
100 ms 8 bytes 240 5 6 0x00F005 0x18F00503


Byte Bit Beschreibung
1 --- [selected_gear] (3.2.1.23)
Offset = -1251 Range = -125 ... 1251
2 und 3 --- [actual_gear_ratio] (3.2.1.25)
0,001 pro Bit Offset = 0 Range = 0 ... 64,255
4 --- [current_gear] (3.1.2.22)
Offset = -1251 Range = -125 ... 1251
5 bis 8 --- XX

Hinweis:
Werte mit positivem Vorzeichen stellen Vorwärtsgänge, Werte mit negativem Vorzeichen Rückwärtsgänge dar. Der Wert "0" wird für die Neutralstellung des Getriebes, der Wert "126" für die Parkstellung (Automatikgetriebe) verwendet

ETC3: Electronic Transmission Controller #3 (3.3.50)  1CFEC703

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
jede Sekunde oder bei Statusänderung 8 bytes 254 199 7 0x00FEC7 0x1CFEC703


Byte Bit Beschreibung
1 und 2 --- XX
3 8 bis 5 XX
4 und 3 Engagement indicator [shift_finger_status_1] (3.2.6.20)
00 off
01 on
10 error
11 not available
2 und 1 Neutral indicator (3.2.6.19)
00 off
01 on
10 error
11 not available
4 bis 6 --- XX
7 PTO Status (nicht nach J1939/71)
8 und 7 [NMV_state]
x1 activated
1x engaged
6 bis 4 [PTO2_state]
0x1 activated
01x engaged
1xx not defined
3 bis 1 [PTO1_state]
0x1 activated
01x engaged
1xx not defined
8 --- XX


Hinweis:
Der Nebenabtriebstatus ist nicht gemäß SAE 1939/71 definiert.

Ccveh_speed: Cruise control/vehicle speed (3.3.31) 18FEF100

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
100 ms 8 bytes 254 241 6 0x00FEF1 0x18FEF100


Byte Bit Beschreibung
1 8 bis 5 XX
4 und 3 [park_brake_switch] (3.2.6.8)
00 Parking brake not set
01 Parking brake set
10 error
11 not available
2 und 1 XX
2 und 3 --- [veh_speed_FFR] (3.2.1.12)
km/h pro Bit = 1/256 Offset [km/h] = 0 Range [km/h] = 0  ...  251
4 8 und 7 [clutch_switch] (3.2.6.12)
00 Clutch pedal released
01 Clutch pedal depressed
10 error
11 not available
6 und 5 [brake_switch] (3.2.6.11)
00 Brake pedal released
01 Brake pedal depressed
10 error
11 not available
4 und 3 XX
2 und 1 [CC_active] (3.2.6.9)
00 Cruise control switched off
01 Cruise control switched on
10 error
11 not available
5 bis 6 --- XX
7 8 bis 6 XX
5 bis 1 [PTO_state] (3.2.2.19)
00000 Off/disabled
00101 Set
11111 not available
8 --- XX


EBC1: Electronic Brake Controller #1 (3.3.4)  18F0010B

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
100 ms 8 bytes 240 1 6 0x00F001 0x18F0010B


Byte Bit Beschreibung
1 8 und 7 XX
6 und 5 [ABS_active] (3.2.2.9)
00 ABS passive but installed
01 ABS active
10 reserved
11 don't care
4 bis 1 XX
2 --- Brake pedal position [BP_position] (3.2.1.18)
0,4% pro Bit Offset = 0 % Range = 0% ... 100%
3 bis 8 --- XX


AUX_STAT_ZBR1: Auxiliary state I/O body controller #1 0x18FFA121

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
jede Sekunde oder bei Statusänderung 8 bytes 255 161/A1hex 6 0x00FFA1 0x18FFA121


Byte Bit Beschreibung
1 8 und 7 Rückwärtsgang eingelegt
00 off
01 on
10 error
11 not available
6 und 5 Info Kraftstofffüllstand im aktuellen Tank zu niedrig
00 off
01 on
10 error
11 not available
4 bis 1 XX
2 8 bis 3 XX
2 und 1 Info NOT-AUS
00 off
01 on
10 error
11 not available
3 bis 8 -- XX


EEC1: Electronic engine controller #1 (3.3.7)  0CF00400

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
20 ms 8 bytes 240 4 3 0x00F004 0x00F00400


Byte Bit Beschreibung
1 und 2 --- XX
3 --- Actual engine torque [act_eng_torque] (3.2.1.5)
1% pro Bit Offset = -125 % Range = -125% ... 125%
4 und 5 --- Engine speed [engine_speed] (3.2.1.9)
0,125 rpm pro Bit Offset = 0 rpm Range = 0 rpm ... 8031,875 rpm
6 bis 8 --- XX


EEC2: Electronic engine controller #2 (3.3.6) 0CF00300

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
50 ms 8 bytes 240 3 3 0x00F003 0x00F00300


Byte Bit Beschreibung
1 8 bis 5 not defined
4 bis 3 Accelerator pedal (AP) kickdown switch [AP_kickdown_sw] (3.2.2.5)
00 Kickdown passive
01 Kickdown active
10 error
11 not available
2 und 1 Accelerator pedal (AP) low idle switch [AP_low_idle_sw] (3.2.2.4)
00 AP not in low idle condition
01 AP in low idle condition
10 error
11 not available
2 --- Accelerator pedal (AP) position [AP_position] (3.2.1.8)
0,4 % pro Bit Offset = 0 % Range = 0% ... 100%
3 --- Load at current speed [load_curr_speed] (3.2.1.7)
1 % pro Bit Offset = 0 % Range = 0% ... 100%
4 bis 8 --- XX


EngFlui_LevPre: Engine fluid level/pressure (3.3.29) 18FEEF00

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
500 ms 8 bytes 254 239 6 0x00FEEF 0x00FEEF00


Byte Bit Beschreibung
1 bis 3 --- XX
4 --- Engine oil pressure [eng_oil_press] (3.2.5.28)
40 mbar pro Bit Offset = 0 mbar Range = 0 bar ... 10 bar
5 bis 8 --- XX


Eng_Temp: Engine Temperature (3.3.28) 18FEEE00

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
1 s 8 bytes 254 238 6 0x00FEEE 0x00FEEE00

Byte Bit Beschreibung
1 --- Engine coolant temperature [eng_cool_temp] (3.2.5.5)
1 °C pro Bit Offset = -40 °C Range = -40 °C ... 210 °C
2 --- Fuel temperature [fuel_temp] (3.2.5.14)
1 °C pro Bit Offset = -40 °C Range = -40 °C ... 210 °C
3 und 4 --- Engine oil temperature [eng_oil_temp] (3.2.5.15)
0.03125 °C pro Bit Offset = -273 °C Range =  -273°C ... 1735°C
5 bis 8 --- XX


ECAM1: Air/pneumatic Supply pressure 3.3.75 (ECAM1) 18FEAE30

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
1 s 8 bytes 254 174 6 65,198 0x18FEAE30


Byte Bit Beschreibung
1 --- SAE: Pneumatic supply pressure (wird bei MAN nicht benutzt) [pneu_supply_press]
2 --- SAE: Parking and /or trailer air pressure (MAN: Kreis 3 {23}) [park_trailer_press]
3 --- SAE: Service brake air pressure, circuit #1 (MAN: Kreis 1 {21}) [serv_brake_press1]
4 --- SAE: Service brake air pressure, circuit #2 (MAN: Kreis 2 {22}) [serv_brake_press2]
5 --- SAE: Auxiliary equipment supply pressure (MAN: Kreis 4 {24}) [aux_equip_press]
6 --- SAE: Air suspension pressure (MAN: Vorkreis) [air_susp_press]
7 bis 8 --- XX


Hinweis:

Byte 6 gibt bei MAN nicht den Druck der Luftfederung wieder

Auflösung für Byte 1 bis 6

80 mbar pro bit Offset = 0 mbar Range = 0 bar ... 20 bar

Amb_Cond: Ambient conditions (3.3.35) 18FEF500

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
1 s 8 bytes 254 245 6 0x00FEF5 0x00FEF500


Byte Bit Beschreibung
1 --- Barometric pressure [barometric_press] (3.2.5.43)*
5 mbar pro Bit Offset = 0 mbar Range = 0 ... 1,25 bar
2 und 3 --- XX
4 und 5 --- Ambient air temperature [amb_air_temp] (3.2.5.12)
0.03125 °C pro Bit Offset = -273 °C Range = -273 ... 1735.0°C
6 bis 8 --- XX


* Achtung:
Diese Werte sind nicht eichfähig

Time_Date: Time /Date (3.3.20) 18FEE6EE

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
1 s 8 bytes 254 230 6 FF0A 18FEE6EE

Byte Bit Beschreibung
1 --- Seconds [seconds] (3.2.5.93)
0,25 s pro Bit Offset = 0 s Range = 0 ... 59,75 s
2 --- Minutes [minutes] (3.2.5.94)
1 min pro Bit Offset = 0 min Range = 0 ... 59 min
3 --- Hours [hours] (3.2.5.110)
1 h pro Bit Offset = 0 h Range = 0 ... 23 h
4 --- Month [month] (3.2.5.112)1
1 Monat pro Bit Offset = 0 Monate Range = 0 ... 12 Monate
5 --- Day [day] (3.2.5.111)2
0,25 Tage pro Bit Offset = 0 Tage Range = 0 ... 31,75 Tage
6 --- Year [year] (3.2.5.113)
1 Jahr pro Bit Offset = +1985 Jahre Range = 1985 ... 2235 Jahre
7 --- Local Minute Offset (3.2.5.296)
1 min pro Bit Offset = -125 min Range = von -59 min bis +59 min
8 --- Local Hour Offset (3.2.5.297)
1 h pro Bit Offset = -125 h Range = von -23 h bis +23 h





Hinweis:
1    Der Wert "0" wird nicht verwendet. Der Wert "1" entspricht dem Monat "Januar", der Wert "2" dem Monat "Februar" usw.
2    Der Wert "0" wird nicht verwendet. Die Werte 1 bis 4 (0,25 Tage/Bit) entsprechen dem ersten Tag des Monats, die Werte 5 bis 8 dem zweiten Tag des Monats
     usw.

Veh_dist: Vehicle Distance high resolution (3.3.54)  18FEC1EE

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
1 s 8 bytes 254 193 6 FEC1 18FEC1EE


Byte Bit Beschreibung
1 bis 4 --- High resolution total vehicle distance [tot_veh_dist] (3.2.5.106)
5 m pro Bit Offset = 0 m Range = 0 ... 21 055 406 km
5 bis 8 --- Daily kilometre counter (high resolution trip distance) [trip_distance] (3.2.3.107)
5 m pro Bit Offset = 0 m Range = 0 ... 21 055 406 km


Eng_HourRev: Engine Hours, Revolutions (3.3.19) 18FEE527

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
1 s 8 bytes 254 229 6 0x00FEE5 18FEE527

Byte Bit Beschreibung
1 bis 4 --- Total engine hours [total_eng_hours] (3.2.5.61)
0,05 h pro Bit Offset = 0 h Range = 0 ... 210 554 060.75 h
5 bis 8 --- XX


Veh_Weight_EBS: Vehicle weight EBS 18FEEA0B

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
1 s 8 bytes 254 234 6 65,258 18FEEA0B

Byte Bit Beschreibung
1 8 bis 5 Axle location [axle_location] (3.2.5.95)
0000 Axle 1
0001 Axle 2
0010 Axle 3
0011 Axle 4
0100 Axle 5
0101 Axle 6
0110 Axle 7
0111 Axle 8
1000 Axle 9
1001 Axle 10
1010 Axle 11
1011 Axle 12
1100 Axle 13
1101 Axle 14
1110 Axle 15
1111 Axle 16
4 bis 1 --- not available
2 und 3 --- Axle weight [axle_weight] (3.2.5.80
0,5 kg pro Bit Offset = 0 kg Range = 0 kg ... 32127.5 kg
4 bis 8 --- XX


Achtung:
Die angegebenen Achslasten sind nicht eichfähig, eine Abweichung von bis zu einigen hundert Kilogramm ist normal.
Die dargestellten Informationen sind nicht serienmäßiger Bestandteil der Anzeigefunktionen der Instrumentierung. Die hier dargestellte Funktionalität ist von der Fahrzeugausstattung abhängig und beschränkt sich auf diese Schnittstelle.

Veh_Weight_ECAS: Vehicle weight ECAS 18FEEA2F

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
1 s 8 bytes 254 234 6 00FEEA 18FEEA2F


Byte Bit Beschreibung
1 8 bis 5 Axle location [axle_location] (3.2.5.95)
0000 Axle 1
0001 Axle 2
0010 Axle 3
0011 Axle 4
0100 Axle 5
0101 Axle 6
0110 Axle 7
0111 Axle 8
1000 Axle 9
1001 Axle 10
1010 Axle 11
1011 Axle 12
1100 Axle 13
1101 Axle 14
1110 Axle 15
1111 Axle 16
4 bis 1 --- not available
2 und 3 --- Axle weight [axle_weight] (3.2.5.80)
0,5 kg pro Bit Offset = 0 kg Range = 0 kg ... 32127.5 kg
4 bis 8 --- XX


TCO1: Tachograph  0CFE6CEE

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
50 ms 8 bytes 254d 108d 3 FE6C 0CFE6CEE


Byte Bit Beschreibung
1 8 und 7 Drive recognition (3.2.6.78)
00 off/vehicle motion not detected
01 on/vehicle motion detected
10 error
11 not available
6 bis 4 Driver 2 Working status (3.2.6.77)
000 rest
001 available
010 work
011 drive
100 reserved
101 reserved
110 reserved
111 not available
3 bis 1 Driver 1 Working status (3.2.6.78)
000 rest
001 available
010 work
011 drive
100 reserved
101 reserved
110 reserved
111 not available
2 --- wird bei MTCO nicht benutzt
8 und 7 overspeed (3.2.6.81)
00 no overspeed
01 overspeed
10 error
11 not available
6 und 5 driver card 1 (3.2.6.80)
00 no card present
01 card present
10 driver card malfunction
11 not available
4 bis 1 driver 1 time related states (3.2.6.79)
0000 no warning
0001 warning #1
0010 warning #2
0011 warning #3
0100 warning #4
0101 warning #5
0110 reserved for future use
0111 reserved for future use
1000 reserved for future use
1001 reserved for future use
1010 reserved for future use
1011 reserved for future use
1100 reserved for future use
1101 reserved for future use
1110 error
1111 not available
3 --- wird bei MTCO nicht benutzt
8 und 7 not defined
6 und 5 driver card 2 (3.2.6.80)
00 no card present
01 card present
10 driver card malfunction
11 not available
4 bis 1 driver 2 time related states (3.2.6.79)
0000 no warning
0001 warning #1
0010 warning #2
0011 warning #3
0100 warning #4
0101 warning #5
0110 reserved for future use
0111 reserved for future use
1000 reserved for future use
1001 reserved for future use
1010 reserved for future use
1011 reserved for future use
1100 reserved for future use
1101 reserved for future use
1110 error
1111 not available


Table to identify the warnings in parameter driver x time related states
Type: European Community regulation

                                   0000     no warning         [0h .. 4 1/4h]
                                    0001     warning #1         [4 1/4h .. 4 1/2h]
                                    0010     warning #2         [4 1/2h .. 8 3/4h]
                                    0011     warning #3         [8 3/4h .. 9h]
                                    0100     warning #4         [9h .. 15 3/4h]
                                    0101     warning #5         [15 3/4h .. 16h]

4 8 bis 7 not defined
6 bis 5 system performance (3.2.6.84)
00 system performance o.k.
01 faulty system performance
10 error
11 not available
4 bis 3 handling information e.g. no record sheet (3.2.6.83)
00 no handling info
01 handling info
10 error
11 not available
2 bis 1 system event (3.2.6.82)
00 no system event
01 system event
10 error
11 not available
5 und 6 --- XX
7 und 8 --- Tachograph vehicle speed [veh_speed_MTCO] (3.2.1.12)
1/256 km/h pro Bit Offset = 0 km/h

(upper byte resolution 1.0 km/h/bit)

Range = 0 km/h .. 250,996 km/h


ERC1_RX: Electronic retarder controller retarder exhaust (5.3.3)  18F00029

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
100 s 8 bytes 240 0 6 0x00F000 0x18F00029


Byte Bit Beschreibung
1 --- XX
2 --- Actual retarder torque1 [act_rx_torque] (3.2.1.17)
1% pro Bit Offset = 125% Range =-125% ... 0%
3 bis 8 --- XX


     Wird nur gesendet, wenn Motorbremse eingebaut ist (Parametrierung FFR) 

Achtung:
Eine Deaktivierung einer eventuell vorhandenen ERC1-Botschaft ist nicht zulässig.

FMS-standard interface 1CFDD1FD

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
10 ms 8 bytes 253 109 7 FDD1 1CFDD1FD


Byte Bit Beschreibung
1 8 bis 5 Reserved for FMS-standard
4 und 3 requests supported
00 request is not supported
01 request is supported
10 reserved
11 don`t care
2 und 1 diagnostics supported
00 diagnostics is not supported
01 diagnostics is supported
10 reserved
11 don`t care
2 bis 5 software version supported
Byte 2 = a Die Software-Version wird im ASCII-Code in folgendem Format dargestellt: ab.cd

(SW-Version number in the format ab.cd (ASCII) representing)

Byte 3 = b
Byte 4 = c
Byte 5 = d
5 und 6 --- XX
6 bis 8 --- Reserved for FMS-standard


Service_information (3.3.055) 18FEC027

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
1 s 8 bytes 254 192 6 FECO 18FEC027


Byte Bit Beschreibung
1 --- XX
2 und 3 --- Service distance [service_distance] (3.2.5.103)
5 km pro Bit Offset = -160635 km Range =-160635 km ... 160640 km
3 bis 8 --- XX


Fuel_cons: Fuel consumption (3.3.23) 18FEE927

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
1 s 8 bytes 254 233 6 FEE9 18FEE927


Byte Bit Beschreibung
1 bis 4 --- XX
5 bis 8 --- Total fuel used [total:fuel_used] (3.2.5.66)
0,5 l pro Bit Offset = 0 l Range = 0 l ... 2105540607.5 l


VIN: Vehicle identification number (3.3.26)  18FEECEE

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
10 s variable 254 236 6 FEEC 18FEECEE


Da bei MAN die VIN aus mehr als 8 Bytes besteht, wird die VIN nach SAE1939/21 übertragen (Multipacket - Transportmechanismus):
18ECFFEE (TP.BAM=Transport protocol_broadcast announce message)
18EBFFEE (TP.DT=Transport protocol_data transfer)

TP.BAM:

Byte 1:              Control Byte                                                      20h
Byte 2 und 3:     Total message size, number of packets          0011h
Byte 4:              Total number of packets                                   03h
Byte 5:              Reserved                                                           FFh
Byte 6 bis 8:      PGN of requested information (VIN)                00FEEC

TP.DT: Packet 1:
Byte 1:              Sequence number                                            01h
Byte 2 bis 8:      Bytes 1-7 of VIN                                              ASCII

TP.DT: Packet 2:
Byte 1:              Sequence number                                            02h
Byte 2 bis 8:      Bytes 8-14 of VIN                                            ASCII

TP.DT: Packet 3:
Byte 1:              Sequence number                                            03h
Byte 2 bis 4:      Bytes 15-17 of VIN                                          ASCII
Byte 5:              * = Delimiter                                                      2Ah
Byte 6 bis 8:      Filler bytes                                                       FFFFFFh

Dash Display (3.3.042)  18FEFC21

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
1 s 8 bytes 254 252 6 FEFC 18FEFC21


Byte Bit Beschreibung
1 --- XX
2 --- Kraftstofffüllstand (Fuel level) [fuel_level] (3.2.5.71)
0,4% pro Bit Offset = 0% Range = 0% ... 100%
3 bis 8 --- XX


ERC1_RE (Primärretarder): Electronic Retarder Controller (3.3.3) 18F0000F

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
100 s 8 bytes 240 0 6 0x00F000 18F0000F


Byte Bit Beschreibung
1 --- XX
2 --- Actual retarder torque [act_ret_torque] (3.2.5.17)
1% pro Bit Offset = -125% Range =-125% -- 0%
3 bis 8 --- XX


ERC1_RD (Sekundärretarder): Electronic Retarder Controller (3.3.3)  18F00010

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
100 s 8 bytes 240 0 6 0x00F000 18F00010


Byte Bit Beschreibung
1 --- XX
2 --- Actual retarder torque [act_ret_torque] (3.2.5.17)
1% pro Bit Offset = -125% Range =-125% ? 0%
3 bis 8 --- XX


Fuel_Eco: Fuel Economy (3.3.32) 18FEF227

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
100 s 8 bytes 254 242 6 0x00FEF2 18FEF227


Byte Bit Beschreibung
1 bis 2 --- Fuel rate [fuel_rate] (3.2.5.63)
0,05 l/h pro Bit Offset = 0 l/h

(13,9x10-6 l/s per bit)

Range = 0 ? 210 554 060,75 l/h
3 bis 4 --- Instantaneous fuel economy [instant_fuel_eco] (3.2.5.67)
1/512 km/l pro Bit Offset = 0 km/l Range = 0% ? 125,5 km/l
5 bis 8 --- XX

Aux_Stat_KSM1  18FED9FD

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
1 s 8 bytes 255 253 6 FED9 18FED9FD


Byte Bit Beschreibung
1 8 bis 5 XX
4 und 3 Öldruckwarnung (Öldruck zu niedrig)
00 off
01 on
10 error
11 not available
2 und 1 Kühlwasserübertemperaturwarnung (Kühlwassertemperatur zu hoch)
00 off
01 on
10 error
11 not available






7.6.    Empfangsbotschaften A-CAN

Folgende Empfangsbotschaften können von KSM verarbeitet und an den FFR weitergeleitet werden:

KSM1_A: Kundenspezifisches Steuermodul #1- Aufbau   0CEFFD55

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
10 ms 8 bytes 1 destination address KSM = FDhex 3 Proprietary A: EF00 0CEFFD55


Byte Bit Beschreibung
1 8 und 7 not defined
6 und 5 Override control mode priority [ksma_ocmp] (3.2.3.3) nicht unterstützt
4 und 3 Requested speed control conditions [ksma_rscc] (3.2.3.2) nicht unterstützt
2 und 1 Override control mode [ksma_ocm] (3.2.3.1)
00 Override disabled
01 speed control
10 torque control
11 speed/torque control
2 und 3 --- Requested speed/Speed limit [ksma_req_speed] (3.2.1.19)
0,125 rpm pro Bit Offset = 0 rpm Range = 0 ... 8031.875 rpm
4 --- Requested torque/Torque limit [ksma_req_torque] (3.2.1.15)
1 % pro Bit Offset = -125 % Range = 0% ... 125%
5 --- Requested road speed limit [ksma_HGB]
1 km/h pro Bit Offset = 0 km/h Range = 0 km/h ... 250 km/h
6 ZDR-Bedienung [ksma_sw_status]
die in der SAE J1939/ff beschriebenen Werte
8 und 7 Cruise control accelerate switch (3.2.6.17)
6 und 5 Cruise control resume switch (3.2.6.16)
4 und 3 Cruise control coast switch (3.2.6.15)
2 und 1 Cruise control set switch (3.2.6.14)
werden bei MAN wie folgt umgesetzt
00000000 Neutral
00000001 Aus
00000100 Set -
00010000 Wiederaufnahme
01000000 Set +
10101010 Defekt
7 8 bis 5 ZDR Mode request [ZDR_mode_req]
0000 Mode S
0001 Mode 1
0010 Mode 2
0011 Mode 3
0100 Mode 4
0101 Mode 5
0110 Mode 6
0111 Mode 7
1000 ZDR abschalten
1001 reserved
1010 reserved
1011 reserved
1100 reserved
1101 reserved
1110 reserved
1111 not available
4 und 3 Motor Stop [ksma_MotorStop]
00 no request
01 Motor Stop
10 reserved
11 don't care/take no action
2 bis 1 Motor Start [ksma_MotorStart]
00 no request
01 Motor Start
10 reserved
11 don't care/take no action
8 --- XX


Achtung:
ZDR mode 7 ist für MAN-interne Zwecke reserviert, dessen Einstellung kann nicht verändert werden.

KSM2_A: Kundenspezifisches Steuermodul #2- Aufbau    0CFFCA55

Transmission repetition rate Data length PDU format PDU specific Default priority Parameter group number Identifier
50 ms 8 bytes 255 202 3 Proprietary B: FFCA 0CFFCA55


Byte Bit Beschreibung
1 8 bis 7 --- XX
6 bis 5 disengage driveline request (3.2.3.6) [dis_driveline_req]
00 allow driveline engagement
01 disengage driveline
10 invalid
11 take no action
4 bis 3 torque converter lockup disable request (3.2.3.5) [tor_conv_lock_dis]
00 allow torque converter lockup
01 disengage torque converter lockup
10 invalid
11 take no action
2 bis 1 gear shift inhibit request (3.2.3.4) [gear_shift_inh_req]
00 gear shifts allowed
01 gear shift inhibited
10 invalid
11 take no action
2 bis 6 --- XX
7 8 bis 5 not defined
4 bis 1 Request PTO 3 NMV [ksm_PTO3_req]
xxx0 no request
xxx1 request
8 --- XX



7.7.   Informationsverarbeitung KSM/FFR bei Vorgabe durch KSM1_A-Botschaft

Von entscheidender Bedeutung für die Verarbeitung von Drehzahl und Moment ist der "Override control mode" (ocm) der KSM1_A-Botschaft (KSM1_A_ocm). Ebenfalls werden die Werte für Drehzahl und Moment in der KSM1_A-Botschaft auf gültige Werte geprüft. Die nachfolgende Beschreibung (Fall 1-4) erklärt, wie aus dem KSM1_A_ocm der entsprechende KSM1_ocm generiert wird. KSM1 ist die T-CAN Botschaft von KSM an den FFR. Standardmäßig wird vom FFR der ocm=11 (Speed/torque limit control) der KSM1-Botschaft unterstützt. Die Verarbeitung der Modi ocm=01 (Speed control) und ocm=10 (torque control) der KSM1-Botschaft ist im FFR nicht aktiv, kann aber bei Bedarf im FFR freigeschaltet werden.

1.   KSM1_A_ocm=11→ KSM1_ocm=11 (Speed/torque limit control) bei n<8031,875U/min oder m<100%, sonst KSM1_ocm=00 (disabled):
      •   Begrenzungen (KSM1_A) werden mit den Digitaleingängen (Moment und Drehzahl) so verknüpft, dass der jeweils kleinste Wert als KSM1-Botschaft
          verwendet wird.
      •   Anforderung ZDR S, 1-7 wird über KSM1 weitergereicht:
          Aktivierung im FFR in Abhängigkeit der im FFR parametrierten Abschaltbedingungen.
      •   Anforderung ZDR-Bedienung (SET+/-, MEM, AUS) über KSM1_A oder Digitaleingänge KSM - je nach Parametrierung
           im KSM - wird über KSM1 weitergereicht: Ausführung im FFR.
2.  KSM1_A_ocm=01→ KSM1_ocm=01 (Speed control) bei n<=8031,875U/min, sonst KSM1_ocm=00 (disabled) oder 11:
      •   Drehzahlsollwertvorgabe nur möglich bei gültigem Wert in KSM1_A (n<=8031,875U/min), Limitierung in KSM1
          durch Digitaleingänge Drehzahl-/Momentbegrenzung KSM möglich.
      •   Momentbegrenzungen (KSM1_A) werden mit den Digitaleingängen "Drehzahl-/Momentbegrenzung" so verknüpft,
          dass der jeweils kleinste Wert als KSM1-Botschaft verwendet wird.
3.   KSM1_A_ocm=10 → KSM1_ocm=10 (Torque control) bei m<=100%, sonst KSM1_ocm=00 (disabled) oder 11:
     •   Momentsollwertvorgabe nur möglich bei gültigem Wert in KSM1_A (m<=100%), Limitierung in KSM1 durch Digitaleingänge
         Drehzahl-/Momentbegrenzung KSM möglich.
     •   Drehzahlbegrenzungen (KSM1_A) werden mit den Digitaleingängen "Drehzahl-/Momentbegrenzung" so verknüpft,
         dass der jeweils kleinste Wert als KSM1-Botschaft verwendet wird. 4.   KSM1_A_ocm=00 → KSM1_ocm=11 (Speed/torque limit control) bei Aktivierung Digitaleingänge, sonst KSM1_ocm=00 (disabled):
     •   keine Verarbeitung/Weiterleitung von KSM1_A/Byte 2, 3, 4 .
     •   Drehzahl-/Momentbegrenzungen über die Digitaleingänge "Drehzahl-/Momentbegrenzung" am KSM möglich.
     •   Anforderung ZDR S, 1-7 wird über KSM1 weitergereicht:
         Aktivierung im FFR in Abhängigkeit der im FFR parametrierten Abschaltbedingungen.
     •   Anforderung ZDR-Bedienung (SET+/-, MEM, AUS) über KSM1_A oder Digitaleingänge KSM - je nach Parametrierung im KSM -
         wird über KSM1 weitergereicht: Ausführung im FFR.

Generell gilt:

•   Auswahl ZDR-Mode über CAN hat Vorrang vor ZDR-Pins des FFR
•   Begrenzungen werden im KSM und FFR so verknüpft, dass der jeweils kleinste Wert als KSM1-Botschaft verwendet wird
•   Vorgaben werden auf Begrenzungen limitiert

Hinweis:
Wird eine Eingangsgröße des A-CAN (A-CAN Bus-off, Ausfall KSM1_A-Botschaft) ungültig, so werden Begrenzungen (Drehzahl/Moment/HGB) eingefroren, und zwar solange, bis A-CAN wieder verfügbar ist bzw. gültige Werte vorliegen (Bsp.: zuvor angeforderte Begrenzungen werden eingefroren, ggf. bis Kl.15 "Reset").

Liegt zum Zeitpunkt des Ausfalls A-CAN (A-CAN Bus-off, Ausfall KSM1_A-Botschaft) eine gültige Drehzahl- oder Momentanforderung (KSM1_A_ocm=01/10) vor, so geht der Motor auf Leerlaufdrehzahl; liegt zusätzlich eine gültige Drehzahl- oder Momentbegrenzung vor, so wird diese eingefroren., und zwar solange, bis A-CAN wieder verfügbar ist bzw. gültige Werte vorliegen (ggf. bis Kl.15 "Reset").

Liegt zum Zeitpunkt des Ausfalls A-CAN (A-CAN Bus-off, Ausfall KSM2_A-Botschaft) eine Anforderung ZDR-Mode (KSM1_A_ocm 00/11) vor, so geht der Motor in Leerlaufdrehzahl und zwar so lange, bis A-CAN wieder verfügbar ist (ggf. bis Kl.15 "Reset").

Liegt zum Zeitpunkt des Ausfalls A-CAN (A-CAN Bus-off, Ausfall KSM2_A-Botschaft) eine Anforderung ZDR-Bedienung (SET+/SET-, MEM, AUS//KSM1_A_ocm 00/11) vor, so wird die aktuelle Drehzahl gehalten und zwar so lange, bis A-CAN wieder verfügbar ist bzw. gültige Werte vorliegen (ggf. bis Kl.15 "Reset").

Liegt zum Zeitpunkt des Ausfalls A-CAN (A-CAN Bus-off, Ausfall KSM2_A-Botschaft) eine NMV-Anforderung vor, so wird diese eingefroren, und zwar solange, bis A-CAN wieder verfügbar ist bzw. gültige Werte vorliegen (ggf. bis Kl.15 "Reset").

Liegt zum Zeitpunkt des Ausfalls A-CAN (A-CAN Bus-off, Ausfall KSM2_A-Botschaft) eine Anforderung Kupplung auf/extern Getriebe-N oder WSK-auf/Hochschaltsperre vor, so werden diese ebenfalls eingefroren, und zwar solange, bis A-CAN wieder verfügbar ist bzw. gültige Werte vorliegen (ggf. bis Kl.15 "Reset").





8.     Pinbeschreibung und Schaltschemata

DrzMomBgr 1+3 (Steckverbindung X1997/Pin 1)

+UBat -Schaltsignaleingang zur Ansteuerung der Drehzahl-/Momentbegrenzung 1 und 3

Funktion:
Wird der Eingang mit +UBat (Betriebsbereitschaft; X1997/Pin 12) beschaltet, so wird der Motor auf die mittels MAN-cats II parametrierbare "Drehzahl-/Momentbegrenzung 1" begrenzt. Wird +UBat weggenommen, wird die angewählte "Drehzahl-/Momentbegrenzung 1" wieder aufgehoben. Wird gleichzeitig auch der Eingang DrzMomBgr 2+3 (X1997/Pin 2) mit +UBat (Betriebsbereitschaft; X1997/Pin 12) beschaltet, wird der Motor auf die mittels MAN-cats II parametrierbare "Drehzahl-/Momentbegrenzung 3" begrenzt. Wird +UBat von beiden Eingängen weggenommen, wird die angewählte "Drehzahl-/Momentbegrenzung 3" wieder aufgehoben.
Nutzbar ist diese Funktion auch als weitere Zwischendrehzahl, indem man eine zunächst höher eingestellte Drehzahl mit ihr begrenzt.

Funktionsfreigabe:
Sobald +UBat (Betriebsbereitschaft oder Kl.15) angelegt wird.

Werkseinstellung:
siehe Tabelle bei DrzMomBgr 2+3 (Steckverbindung X1997/Pin 2)

DrzMomBgr 2+3 (Steckverbindung X1997/Pin 2)

+UBat -Schaltsignaleingang zur Ansteuerung der Drehzahl-/Momentbegrenzung 2 und 3

Funktion:
Wird der Eingang mit +UBat (Betriebsbereitschaft; X1997/Pin 12) beschaltet, so wird der Motor auf die mittels MAN-cats II parametrierbare "Drehzahl-/Momentbegrenzung 2" begrenzt. Wird +UBat weggenommen, wird die angewählte "Drehzahl-/Momentbegrenzung 2" wieder aufgehoben. Wird gleichzeitig auch der Eingang DrzMomBgr 1+3 (X1997/Pin 1) mit +UBat (Betriebsbereitschaft; X1997/Pin 12) beschaltet, wird der Motor auf die mittels MAN-cats II parametrierbare "Drehzahl-/Momentbegrenzung 3" begrenzt. Wird +UBat von beiden Eingängen weggenommen, wird die angewählte "Drehzahl-/Momentbegrenzung 3" wieder aufgehoben.
Nutzbar ist diese Funktion auch als weitere Zwischendrehzahl, indem man eine zunächst höher eingestellte Drehzahl mit ihr begrenzt.

Funktionsfreigabe:
Sobald +UBat  (Betriebsbereitschaft oder Kl.15) angelegt wird.

Werkseinstellung:

  DrzMomBgr 1+3

(Stv. X1997/Pin 1)

DrzMomBgr 2+3

(Stv. X1997/Pin 2)

Drehzahl Moment
Drehzahl-/Momentbegrenzung 1 +UBat ------- 1500U/min 100%
Drehzahl-/Momentbegrenzung 2 ------- +UBat 1800U/min 100%
Drehzahl-/Momentbegrenzung 3 +UBat +UBat 1200U/min 100%


Jeder der 3 möglichen Eingangs-Kombinationen ist ein Wertepaar aus Drehzahlbegrenzung und Momentbegrenzung zugeordnet.

LS1_KONFIG (Steckverbindung X1997/Pin 3)

-UBat -Schaltsignalausgang. Bei angeschlossener Last und im passiven/nicht angesteuerten Zustand stellt sich der high-Pegel (ca. +UBat) ein.

Belastung:
max. 300mA

Funktion:
Ausgabe des Signals, in Abhängigkeit der entsprechenden Parametrierung (s. Kap. 6.2.: Parametriermatrix für Schaltausgänge).

Werkseinstellung:

Signal:
Kühlwasserübertemperaturwarnung


Achtung:
Damit bei angeschlossener Last und aktivierter Fehlererkennung Kurzschlüsse und Leitungsunterbrechung sicher erkannt wird, muss die angeschlossene Last <2kΩ sein. Bei aktivierter Fehlererkennung muss die angeschlossene Last nach Kl.15 (X1996/Pin 1) angeschlossen werden, es darf nicht "Betriebsbereitschaft" (X1997/Pin 12) verwendet werden! Wird statt Kl.15 "Betriebsbereitschaft" verwendet, so kommt es bei aktivierter Fehlererkennung bereits zu Fehlerspeichereinträgen während des Systemstarts (Überwachung bereits während Phase Systemstart aktiv, Betriebsbereitschaft jedoch erst im Anschluss der Phase Systemstart aktiv).

LS2_KONFIG (Steckverbindung X1997/Pin 4)

-UBat -Schaltsignalausgang. Bei angeschlossener Last und im passiven/nicht angesteuerten Zustand stellt sich der high-Pegel (ca. +UBat) ein.

Belastung:
max. 300mA

Funktion:
Ausgabe des Signals, in Abhängigkeit der entsprechenden Parametrierung (s. Kap. 6.2.: Parametriermatrix für Schaltausgänge).

Werkseinstellung:

Signal:
Öldruckmangelwarnung


Achtung:
Damit bei angeschlossener Last und aktivierter Fehlererkennung Kurzschlüsse und Leitungsunterbrechung sicher erkannt wird, muss die angeschlossene Last <2kΩ sein. Bei aktivierter Fehlererkennung muss die angeschlossene Last nach Kl.15 (X1996/Pin 1) angeschlossen werden, es darf nicht "Betriebsbereitschaft" (X1997/Pin 12) verwendet werden! Wird statt Kl.15 "Betriebsbereitschaft" verwendet, so kommt es bei aktivierter Fehlererkennung bereits zu Fehlerspeichereinträgen während des Systemstarts (Überwachung bereits während Phase Systemstart aktiv, Betriebsbereitschaft jedoch erst im Anschluss der Phase Systemstart aktiv).

HS1_KONFIG (Steckverbindung X1997/Pin 5)

+UBat -Schaltsignalausgang. Bei angeschlossener Last und im passiven/nicht angesteuerten Zustand stellt sich der low-Pegel von Ulow<2V ein.

Belastung:
max. 500mA

Funktion:
Ausgabe des Signals, in Abhängigkeit der entsprechenden Parametrierung (s. Kap. 6.2.: Parametriermatrix für Schaltausgänge).

Werkseinstellung:

Signal:
Feststellbremse


Achtung:
Damit bei angeschlossener Last und aktivierter Fehlererkennung Kurzschlüsse und Leitungsunterbrechung sicher erkannt wird, muss die angeschlossene Last <400Ω sein.

HS2_KONFIG (Steckverbindung X1997/Pin 6)

+UBat -Schaltsignalausgang. Bei angeschlossener Last und im passivem/nicht angesteuerten Zustand stellt sich der low-Pegel von Ulow<2V ein.

Belastung:
max. 500mA

Funktion:
Ausgabe des Signals, in Abhängigkeit der entsprechenden Parametrierung (s. Kap. 6.2.: Parametriermatrix für Schaltausgänge).

Werkseinstellung:

Signal:
Bremse


Achtung:
Damit bei angeschlossener Last und aktivierter Fehlererkennung Kurzschlüsse und Leitungsunterbrechung sicher erkannt wird, muss die angeschlossene Last <400Ω sein.

HS3_KONFIG (Steckverbindung X1997/Pin 7)

+UBat -Schaltsignalausgang. Bei angeschlossener Last und im passiven/nicht angesteuerten Zustand stellt sich der low-Pegel von Ulow<2V ein.

Belastung:
max. 500mA

Funktion:
Ausgabe des Signals, in Abhängigkeit der entsprechenden Parametrierung (s. Kap. 6.2.: Parametriermatrix für Schaltausgänge).

Werkseinstellung:

Signal:
Rückwärtsgang


Achtung:
Damit bei angeschlossener Last und aktivierter Fehlererkennung Kurzschlüsse und Leitungsunterbrechung sicher erkannt wird, muss die angeschlossene Last <400Ω sein.

HS4_KONFIG (Steckverbindung X1997/Pin 8)

+UBat -Schaltsignalausgang. Bei angeschlossener Last und im passiven/nicht angesteuerten Zustand stellt sich der low-Pegel von Ulow<2V ein.

Belastung:
max. 500mA

Funktion:
Ausgabe des Signals, in Abhängigkeit der entsprechenden Parametrierung (s. Kap. 6.2.: Parametriermatrix für Schaltausgänge).

Werkseinstellung:

Signal:
Kupplung


Achtung:
Damit bei angeschlossener Last und aktivierter Fehlererkennung Kurzschlüsse und Leitungsunterbrechung sicher erkannt wird, muss die angeschlossene Last <400Ω sein.

LS3_KONFIG (Steckverbindung X1997/Pin 9)

-UBat -Schaltsignalausgang. Bei angeschlossener Last und im passiven/nicht angesteuerten Zustand stellt sich der high-Pegel (ca. +UBat) ein.

Belastung:
max. 300mA

Funktion:
Ausgabe des Signals, in Abhängigkeit der entsprechenden Parametrierung (s. Kap. 6.2.: Parametriermatrix für Schaltausgänge).

Werkseinstellung:

Signal:
Getriebe-N


Achtung:
Damit bei angeschlossener Last und aktivierter Fehlererkennung Kurzschlüsse und Leitungsunterbrechung sicher erkannt wird, muss die angeschlossene Last <2kΩ sein. Bei aktivierter Fehlererkennung muss die angeschlossene Last nach Kl.15 (X1996/Pin 1) angeschlossen werden, es darf nicht "Betriebsbereitschaft" (X1997/Pin 12) verwendet werden! Wird statt Kl.15 "Betriebsbereitschaft" verwendet, so kommt es bei aktivierter Fehlererkennung bereits zu Fehlerspeichereinträgen während des Systemstarts (Überwachung bereits während Phase Systemstart aktiv, Betriebsbereitschaft jedoch erst im Anschluss der Phase Systemstart aktiv).

KONTROLLLEUCHTE (Steckverbindung X1997/Pin 10)

+UBat -Schaltsignalausgang. Bei angeschlossener Last und fehlerfreiem Zustand des KSM-SG bzw. der angeschlossenen Peripherie stellt sich ein low-Pegel von Ulow<2V ein.

Belastung:
max. 600mA

Funktion:
Information, dass am KSM-SG oder an dessen angeschlossener Peripherie eine Störung aufgetreten ist.

Achtung:
Damit bei angeschlossener Last und aktivierter Fehlererkennung Kurzschlüsse und Leitungsunterbrechung sicher erkannt wird, muss die angeschlossene Last <400Ω sein. Nach Kl.15 "ein" wird der Ausgang dann ca. 3 sec. lang automatisch angesteuert (Glühlampentest).

HS5_KONFIG (Steckverbindung X1997/Pin 11)

+UBat -Schaltsignalausgang. Bei angeschlossener Last und im passiven/nicht angesteuerten Zustand stellt sich der low-Pegel von Ulow<2V ein.

Belastung:
max. 600mA

Funktion:
Ausgabe des Signals, in Abhängigkeit der entsprechenden Parametrierung (s. Kap. 6.2.: Parametriermatrix für Schaltausgänge).

Werkseinstellung:

Signal:
Tankwarnung


Achtung:
Damit bei angeschlossener Last und aktivierter Fehlererkennung Kurzschlüsse und Leitungsunterbrechung sicher erkannt wird, muss die angeschlossene Last <400Ω sein.

BETRIEBSBEREITSCHAFT (Steckverbindung X1997/Pin 12)

+UBat -Schaltsignalausgang. Die Endstufe schaltet ca. 3sec. nach Kl.15 "ein" auf "high". Bei angeschlossener Last und KSM-SG in (noch) nicht betriebsbereitem Zustand stellt sich ein low-Pegel von Ulow<2V ein.

Belastung:
max. 2A

Funktion:
Information, dass das KSM-SG betriebsbereit ist. Nutzbar für die Freigabe einer Funktion. Das Signal wird noch ca. 2 sec. nach Kl.15 "AUS" ausgegeben, um einer angeschlossenen Aufbauelektronik einen eventuell notwendigen Steuergerätenachlauf zu ermöglichen.

Achtung:
Damit bei angeschlossener Last und aktivierter Fehlererkennung Kurzschlüsse und Leitungsunterbrechung sicher erkannt wird,
muss die angeschlossene Last <400Ω sein. Nach dem Systemstart (ca. 3sec.) wird der Ausgang dann angesteuert.
 
SET+ (Steckverbindung X1997/Pin 13)

+UBat -Schaltsignaleingang zur Ansteuerung der Funktion "Drehzahl erhöhen".

Funktion:
Drehzahl erhöhen.
Wird der Eingang mit +UBat (Betriebsbereitschaft; X1997/Pin 12) beschaltet, läuft die Motordrehzahl stufenlos gegen die obere Drehzahlgrenze, wird die Aktivierung unterbrochen, regelt die Motorsteuerung die momentane Drehzahl.
Die obere Drehzahlgrenze kann sein:

•  Die Enddrehzahl des Motors,
•  die mittels MAN-cats II parametrierbare obere Drehzahlgrenze bei ZDR S, ZDR 1, . . . . , ZDR 7.
•  die mittels MAN-cats II im FFR oder KSM parametrierbare und aktivierte Drehzahlbegrenzung.

Die eingestellte Drehzahl wird abgeschaltet, d. h. der Motor geht auf die Leerlaufdrehzahl (ZDR S) bzw. die "untere Drehzahlgrenze" (ZDR 1, . . . . , ZDR 7) durch "Öffnen" der serienmäßigen Brücke zwischen "Betriebsbereitschaft" (X1997/Pin 12) und "AUS" (X1997/Pin 15).

Funktionsfreigabe:
Sobald Motor läuft, kann die Funktion durch Beschaltung mit +UBat  (Betriebsbereitschaft oder Kl.15) aktiviert werden.

Achtung:
Eine Ausführung von SET+ / SET - über die KSM-Schnittstelle ist nur in denjenigen ZDR-modes möglich, in denen die Bedingung "Lenkstockhebel aktiv" gesetzt ist. Eine Sicherung des Lenkstockhebels gegen ungewollte Zugriffe im Fahrerhaus bei Betrieb über z.B. eine externe Fernbedienung ist zu gewährleisten.

SET- (Steckverbindung X1997/Pin 14)

+UBat -Schaltsignaleingang zur Ansteuerung der Funktion "Drehzahl absenken".

Funktion:
Drehzahl absenken.
Wird der Eingang mit +UBat (Betriebsbereitschaft; X1997/Pin 12) beschaltet, läuft die eingestellte Motordreh- zahl stufenlos bis zur Leerlaufdrehzahl (ZDR S) bzw. zur unteren Drehzahlgrenze (ZDR 1, . . . . , ZDR 7). Wird die Aktivierung unterbrochen, regelt die Motorsteuerung die momentane Drehzahl. Die eingestellte Drehzahl wird abgeschaltet, d. h. der Motor geht auf die Leerlaufdrehzahl (ZDR S) bzw. die "untere Drehzahlgrenze" (ZDR 1, . . . . , ZDR 7) durch "Öffnen" der externen Brücke zwischen "Betriebsbereitschaft" (X1997/Pin 12) und "AUS" (X1997/Pin 15).

Funktionsfreigabe:
Sobald Motor läuft, kann die Funktion durch Beschaltung mit +UBat  (Betriebsbereitschaft oder Kl.15) aktiviert werden.

Achtung:
Eine Ausführung von SET+ / SET - über die KSM-Schnittstelle ist nur in denjenigen ZDR-modes möglich, in denen die Bedingung "Lenkstockhebel aktiv" gesetzt ist. Eine Sicherung des Lenkstockhebels gegen ungewollte Zugriffe im Fahrerhaus bei Betrieb über z.B. eine externe Fernbedienung ist zu gewährleisten.

AUS (Steckverbindung X1997/Pin 15)

+UBat -Schaltsignaleingang zur Freigabe/Abschaltung der ZDR-Funktionen.

Funktion:
Wird der Eingang mit +UBat (Betriebsbereitschaft; X1997/Pin 12) beschaltet, so werden die ZDR-Funktionen freigegeben. Durch "Öffnen" der externen Brücke zwischen "Betriebsbereitschaft" (X1997/Pin 12) und "AUS" (X1997/Pin 15) werden die ZDR- und Tempomat Funktionen abgeschaltet.

Achtung:
Fehlt die externe Brücke zwischen X1997/Pin 12 und X1997/Pin 15, so ist die "AUS"-Funktion dauerhaft aktiviert, d. h. eine Aktivierung der ZDR-Funktionen/Tempomat-Funktionen ist nicht möglich.

MEMORY (Steckverbindung X1997/Pin 16)

+UBat -Schaltsignaleingang zur Wiederaufnahme/zum Abspeichern einer Drehzahl.

Funktion:
Wird der Eingang mit +UBat beschaltet, läuft der Motor nach Tastsignalende (tmax£1sec.) auf die mittels MAN-cats II programmierbare ZDR S, ZDR 1, . . . . , ZDR 7 und regelt diese. Nach Änderung durch z. B. "SET+" oder "SET-" kann die neue Drehzahl durch Beschaltung des Eingangs mit +UBat (t³2sec.) abgespeichert werden. Die eingestellte Drehzahl wird abgeschaltet, d. h. der Motor geht auf die Leerlaufdrehzahl (ZDR S) bzw. die untere Drehzahlgrenze (ZDR 1, . . . . , ZDR 7) durch "Öffnen" der externen Brücke zwischen X1997/Pin 12 und X1997/Pin 15; durch Betätigen der "AUS-Taste"  am Bedienteil im Fahrerhaus oder durch Vorliegen einer Abschaltbedingung.

Funktionsfreigabe:
Sobald Motor läuft, kann die Funktion durch Beschaltung mit +UBat  (Betriebsbereitschaft oder Kl.15) aktiviert werden; unter Berücksichtigung oben aufgeführter Zeit t.

Achtung:
Die MEM-Funktion wird erst mit dem "Loslassen" des Tasters wirksam (Flankenwechsel am Eingang von "high" auf "low"). Ein Abspeichern einer mit SET+/- veränderten Solldrehzahl ist im jeweiligen ZDR-Mode nur möglich, wenn im FFR die Bedienteilfunktion "aktiv mit Abspeichern" parametriert ist und der Taster mindestens 2sec. lang betätigt wird.

A-CAN-H (Steckverbindung X1997/Pin 17)

CAN-high Leitung der FMS/Aufbau-CAN-Schnittstelle.

A-CAN-L (Steckverbindung X1997/Pin 18)

CAN-low Leitung der FMS/Aufbau-CAN-Schnittstelle.

NMV (Steckverbindung X3311/Pin 1)

+UBat -Schaltsignaleingang. Bei unbetätigtem NMV-Schalter (Kontakt geöffnet) steht der "low"-Pegel des KSM-Pins (Digitaleingang, 4,75kO-pull-down, Schaltpegel: Ulow<3 / Uhigh>16V) "NMV-Anforderung" an. Mit diesem Pin kann auch der NMV angefordert werden. Nur wenn NMV-Schaltung eingebaut!

Belastung:
max. 500mA

Funktion:
Information, dass der NMV angefordert wurde bzw. zur NMV-Anforderung verwendet werden kann. Die Zuschaltung des NMV erfolgt jedoch erst, wenn die im KSM parametrierten (mittels Fahrzeugdatenfile) Bedingungen vorliegen; diese sind:

•       NMV zuschalten nur bei Getriebe-N: "aktiv"/"nicht aktiv"
•       NMV zuschalten nur bei betätigter Feststellbremse: "aktiv"/"nicht aktiv"
•       NMV zuschalten nur bei Fahrzeugstillstand: "aktiv"/"nicht aktiv"

Anmerkung: Wenn die Zuschaltbedingungen Getriebe-N, Feststellbremse, Kupplung oder Geschwindigkeitssignal auf "aktiv" parametriert sind, müssen sie im Moment der NA-Anforderung erfüllt sein, damit das Ventil angesteuert wird. Ist der Nebenabtrieb dann angesteuert, bleibt er es auch, selbst wenn Zuschaltbedingungen später nicht mehr erfüllt sind.

Die Zuschaltbedingungen gelten als UND-verknüpft.

•       NMV mit Parametrierung "Drehzahlschwelle ein": "aktiv"/"nicht aktiv" Anmerkung: Zur Einschaltbedingung "Drehzahlschwelle ein": Unter der Voraussetzung,
        dass die Zuschaltbedingungen (Getriebe-N, Feststellbremse, Fahrzeugstillstand) erfüllt sind (wenn sie auf "aktiv" parametriert sind) und der Nebenabtrieb
        angefordert wird, wird das Ventil angesteuert, sobald die Drehzahl die parametrierte Schwelle überschreitet. Das Ventil bleibt angesteuert, selbst wenn danach
        die Drehzahl wieder unter die Schwelle absinkt.
•      NMV mit Parametrierung "Drehzahlschwelle "ein-aus": "aktiv"/"nicht aktiv" Anmerkung: Zur Ein-/Ausschaltbedingung "Drehzahlschwelle ein-aus": Unter der
       Voraussetzung, dass die Zuschaltbedingungen (Getriebe-N, Feststellbremse, Fahrzeugstillstand) erfüllt sind (wenn sie auf "aktiv" parametriert sind) und der
       Nebenabtrieb angefordert wird, wird das Ventil angesteuert, sobald die Drehzahl die parametrierte obere Drehzahlschwelle überschreitet. Es wird wieder
       stromlos, wenn die untere parametrierte Schwelle unterschritten wird. Voraussetzung für erneutes Ansteuern des Ventils bei Überschreiten der oberen
       Drehzahlschwelle ist, dass die Anforderung noch aktiv ist und die Zuschaltbedingungen noch erfüllt sind.
•      NMV-Anforderung Es kann parametriert werden, ob der Schalter (Digitaleingang KSM) unterstützt wird. Wird der Eingang unterstützt, so wird eine eventuelle
       entsprechende Vorgabe vom A-CAN ignoriert. Wird der Eingang nicht unterstützt, so wird eine eventuelle Anforderung vom A-CAN verarbeitet und der Schalter
       (Digitaleingang KSM) ignoriert. Beide Anforderungen können auch mit "ODER" logisch verknüpft werden, Anforderung über A-CAN und Digitaleingang möglich.

Funktionsfreigabe:
Sobald +UBat nach erfolgtem Motorstart angelegt wird.

Werkseinstellung:

Zuschaltbedingung Getriebe-N "aktiv"
Zuschaltbedingung Feststellbremse "aktiv"
Zuschaltbedingung Fahrzeugstillstand "aktiv"
Drehzahlschwelle "ein" "nicht aktiv"
Drehzahlschwelle "ein-aus" "aktiv"
obere Drehzahlschwelle 800 U/min
untere Drehzahlschwelle 200 U/min
NMV-Anforderung (Digitaleingang o. A-CAN) Digitaleingang und A-CAN mit "ODER" verknüpft


Achtung:
Die NMV-Schaltung ist im Serienumfang des Fahrzeugs nicht enthalten und muss separat bestellt werden!

DRUCKLUFTSCHALTER NMV (Steckverbindung X3311/Pin 2)

-UBat -Schaltsignalausgang, gleiches Potential wie an LED im Schalter NMV vom Druckluftschalter bei eingeschaltetem NMV. Bei unbetätigtem NMV steht der "high"-Pegel (ca. +UBat) vom Schaltsignalausgang des Druckluftschalters an. Nur wenn NMV-Schaltung eingebaut!

Belastung:
max. 500mA

Funktion:
Information, dass NMV eingeschaltet ist. Nutzbar für die Freigabe der Drehzahl- bzw. Nebenabtriebsfunktionen, um unerwünschten Fremdeingriffen an Bedienteilen außerhalb des Fahrerhauses vorzubeugen.

Achtung:
Die NMV-Schaltung ist im Serienumfang des Fahrzeugs nicht enthalten und muss separat bestellt werden!

WSK-AUF/HOCHSCHALTSPERRE (Steckverbindung X3311/Pin 3)

+UBat -Schaltsignaleingang zur Anforderung "WSK-auf/Hochschaltsperre" bei HP-Getriebe (ECOMAT).

Funktion:
Wird der Eingang mit +UBat  beschaltet werden keine "Hochschaltungen" mehr ausgeführt, solange die Funktion aktiviert ist. Wird die Funktion bei Fahrzeugstillstand und Getriebe-N aktiviert, wird der entsprechende Anfahrgang eingelegt durch Betätigen des DNR-Schalters von "N" auf einen "Fahrbereich" oder bei DNR-Schalter auf "Fahrbereich" durch Deaktivierung der externen Getriebe-N Anforderung. In beiden Fällen wird der Anfahrgang nur eingelegt, wenn das Bremspedal betätigt ist.

Funktionsfreigabe:
Sobald +UBat (Betriebsbereitschaft oder Kl.15) angelegt wird.  

PWM_KONFIG (Steckverbindung X3311/Pin 4)

PWM-Signalausgang. Für das Signal gilt folgende Spezifikation:

•   Maximaler Ausgangsstrom: 10 mA
•   Ausgangsspannung "low" ist kleiner als 20% +UBat
•   Ausgangsspannung "high" ist größer als 80% +UBat
•   Der interne pull-up Widerstand beträgt 15 kΩ; der Grundzustand auf dem Pin ist also "high"
•   Ausgabefrequenz parametrierbar

Funktion:
Ausgabe des Signals, in Abhängigkeit der entsprechenden Parametrierung.

Parametriermöglichkeit:

•   Ausgang aktiv bei Signal "Fahrerwunschmoment"     (SAE J1939/71: "drivers`demand engine torque")
•   Ausgang aktiv bei Signal "aktuelles Motormoment"    (SAE J1939/71: "actual engine torque")
•   Ausgang aktiv bei Signal "Motorauslastungsgrad"      (SAE J1939/71: "load at current speed")
•   Ausgabefrequenz parametrierbar im Bereich 100 ... 400Hz

Hinweis:
Das Tastverhältnis des PWM-Signals beschreibt die "high-Zeit" (z.B. 10% = 10% "high" und 90% "low").

Bsp.:       Drehmoment 0%            :            Tastverhältnis 10%
               Drehmoment 50%          :            Tastverhältnis 50%
               Drehmoment 100%        :            Tastverhältnis 100%

Werkseinstellung:

Signal: Frequenz:
Motorauslastungsgrad 200 Hz






EXTERN GETRIEBE-N ANFORDERUNG/KUPPLUNG AUF (Steckverbindung X3311/Pin 5)

+UBat -Schaltsignaleingang zur Anforderung "Antriebstrang trennen".

Funktion:
•   Bei automatisiertem Schaltgetriebe und HP-Getriebe:
    Wird der Eingang mit +UBat  beschaltet, wird das Getriebe nach Neutral geschaltet, Nach Wegnahme von +UBat  wird wieder ein Gang eingelegt.
    Das Getriebe wird nur unterhalb einer parametrierten Geschwindigkeitsschwelle nach extern-N geschaltet.
    Die Anforderung dazu kann auch oberhalb der parametrierten Geschwindigkeitsschwelle erfolgen.
•   Nur bei HP-Getriebe: Bei Fahrzeugstillstand und Getriebe-N, wird der entsprechende Anfahrgang eingelegt durch Betätigen des DNR-Schalters von "N" auf
    einen "Fahrbereich" oder bei DNR-Schalter auf "Fahrbereich" durch Deaktivierung der externen Getriebe-N  Anforderung. In beiden Fällen wird der Anfahrgang
    nur eingelegt, wenn das Bremspedal betätigt ist. Es kann parametriert werden, ob die Anforderung als "Schaltfunktion" oder "Tastfunktion" erfolgt.
    Die "Tastfunktion" wird erst mit dem "Loslassen"  des Tasters wirksam (Flankenwechsel am Eingang von "high" auf "low")

Funktionsfreigabe:
ca. 3,5sec. nach Vorliegen von Kl.15 "ein" kann die Funktion durch Beschaltung mit +UBat  (Betriebsbereitschaft oder Kl.15) aktiviert werden.

Werkseinstellung:

extern Getriebe-N/Kupplung auf: "Schaltfunktion" Frequenz
extern Getriebe-N/Kupplung auf: "Tastfunktion" 200 Hz


PROGRAMMUMSCHALTUNG HP-GETRIEBE [ECOMAT] (Steckverbindung X3311/Pin 6)

+UBat -Schaltsignaleingang zur Ansteuerung der Funktion "Programmumschaltung HP-Getriebe"

Funktion:
Wird der Eingang mit +UBat beschaltet, wird das entsprechend parametrierte Programm, bestehend aus Gangbereich und Schaltprogramm aktiv. Im Vergleich zum ECO-Schaltprogramm erfolgt dann beim POWER-Schaltprogramm das Hochschalten der Gänge bei höherer Motordrehzahl. In Abhängigkeit der Beschaltung bzw. der Parametrierung sowie der Position des DNR-Schalters wählt das Getriebesteuergerät den Anfahrgang an.

Werkseinstellung: Abfallsammelfahrzeug (ASF) / Feuerwehrfahrzeug (FWF)

  Progr.umschaltung

(Stv. X3311/Pin 6)

Gangbereich Schaltprogramm
ASF FWF ASF FWF
Progammumschaltung passiv ------- 

D:   2-6

D3: 1-3

D2: 1-2

D1: 1

D:   2-6

D3: 1-3

D2: 1-2

D1: 1

ECO ECO
Progammumschaltung aktiv +UBat 

D:   3-6

D3: 1-3

D2: 1-2

D1: 1

D:   2-6

D3: 1-3

D2: 1-2

D1: 1

ECO POWER


Funktionsfreigabe:
Sobald +UBat  (Betriebsbereitschaft oder Kl.15) angelegt wird.

Wegsignal Fahrtenschreiber (Steckverbindung X1428/Pin1)

Ausgabe Wegsignal vom Fahrtenschreiber Pin B/8 gemäß Spezifikation Fahrtenschreiber

Geschwindigkeitssignal Fahrtenschreiber (Steckverbindung X1428/ Pin 2)

Ausgabe v-Signal vom Fahrtenschreiber Pin B/6 gemäß Spezifikation Fahrtenschreiber

MASSE (Steckverbindung X1428/Pin 3)

-UBat  (Masse)-Signalausgang, Fahrzeugmasse, gleiches Potential wie der Massestützpunkt an der Zentralelektrik im Fahrerhaus.

Belastung:
max. 2A

Funktion:
Masseversorgung für externe (aufbauseitige) Beschaltung

SIGNAL "MOTOR LÄUFT" (X1428/Pin 4)

+UBat -Schaltsignalausgang.

Belastung:
max. 2A

Funktion:
Information, dass der Motor läuft.

ANSTEUERUNG RÜCKFAHRLICHT (Steckverbindung X1428/Pin 5)

+UBat -Schaltsignalausgang.

Belastung:
max. 2A

Funktion:
Information, dass die Rückfahrlichter eingeschaltet sind.

Achtung:
Der Ausgang darf nicht zur externen Ansteuerung der Rückfahrlichter mit +UBat  verwendet werden.










9.      Schnittstellenausführung und Einbauort



Die komplette Schnittstelle besteht aus der 18-poligen Steckverbindung X1997 sowie den 6-poligen Steckverbindungen X3311 und X1428.
Diese Steckerbezeichnungen werden auf allen Schaltplänen verwendet, die Stecker im Fahrzeug sind entsprechend farblich gekennzeichnet. Zugang von außen durch Entfernen der Abdeckung. XXX: Bereich in dem Stv. X3311 und X2334/X679 eingebaut sind. Stv. X1428 befindet sich im Bereich Zentralelektrik (wenn die KSM-Schnittstelle ab Werk eingebaut wurde)

Steckverbindung 18 polig:

X1997

Farbe und Codierung:

natur/6

MAN-Sachnummer
Steckergehäuse Buchsengehäuse
81.25475.0046 81.25435.0927
Sekundärverriegelung für Gehäuse 81.25475.0065 81.25435.0913


Kontakte (Einzelware / Bandware) MAN-Sachnummer
Flachstecker mit Raste 2,8´1/0,5-1 07.91202.0848 / 07.91202.0858
Flachstecker mit Raste 2,8´2,5/1,5-2,5 07.91202.0849 / 07.91202.0859
Federkontakt mit Raste 2,8´1/0,5-1 07.91201.0222 / 07.91201.0221
Federkontakt mit Raste 2,8´2,5/1,5-2,5 07.91201.0224 / 07.91201.0223


Steckverbindung 6 polig:

X3311

Farbe und Codierung:

blau/3

MAN-Sachnummer
Steckergehäuse Buchsengehäuse
81.25435.0789 81.25435.0739
Sekundärverriegelung für Gehäuse 81.25435.0698 81.25435.0698


Kontakte (Einzelware / Bandware) MAN-Sachnummer
Flachstecker mit Raste 2,8´1/0,5-1 07.91202.0610 / 07.91202.0830
Flachstecker mit Raste 2,8´2,5/1,5-2,5 07.91202.0611 / 07.91202.0831
Federkontakt mit Raste 2,8´1/0,5-1 07.91201.0222 / 07.91201.0221
Federkontakt mit Raste 2,8´2,5/1,5-2,5 07.91201.0224 / 07.91201.0223


Steckverbindung 6 polig:

X1428

MAN-Sachnummer
Steckergehäuse weiß Buchsengehäuse schwarz
81.25435.0057 07.91601.0601


Kontakte (Einzelware / Bandware) MAN-Sachnummer
Flachstecker mit Raste 6,3´1/0,5-1 07.91202.2618 / 07.91202.2818
Flachstecker mit Raste 6,3´2,5/1,5-2,5 07.91202.2619 / 07.91202.2819
Flachsteckhülse mit Raste 6,3´1/0,5-1 07.91201.2512 / 07.91201.2811
Flachsteckhülse mit Raste 6,3´2,5/1,5-2,5 07.91201.2613 / 07.91201.2813


Die Schnittstelle "ZDR-Schnittstelle mit Fahrzeugführungsrechner für externe Drehzahlansteuerungen bei TG" besteht aus der 18-poligen Steckverbindung X1996 und ist im serienmäßigen Umfang des Fahrzeugs enthalten.

Die Vorbereitung "Rückfahrsperre für Müllfahrzeuge" besteht aus der 6-poligen Steckverbindung X2334 oder X679. Diese Steckerbezeichnung wird auf allen Schaltplänen verwendet, der Stecker im Fahrzeug ist entsprechend farblich gekennzeichnet. Zugang von außen durch Entfernen der Abdeckung.
 

Steckverbindung 6 polig:

X2334 oder X679

Farbe und Codierung:

blau/4

MAN-Sachnummer
Steckergehäuse Buchsengehäuse
81.25435.0794 81.25435.0744
Sekundärverriegelung für Gehäuse 81.25435.0698 81.25435.0698


Kontakte (Einzelware / Bandware) MAN-Sachnummer
Flachstecker mit Raste 2,8´1/0,5-1 07.91202.0610 / 07.91202.0830
Flachstecker mit Raste 2,8´2,5/1,5-2,5 07.91202.0611 / 07.91202.0831
Federkontakt mit Raste 2,8´1/0,5-1 07.91201.0222 / 07.91201.0221
Federkontakt mit Raste 2,8´2,5/1,5-2,5 07.91201.0224 / 07.91201.0223



10.      Schaltungsbeispiele



















 





11.    Kurzreferenz Schnittstellenbelegung

ZDR-Schnittstelle (FFR)* / Serie: 18-pol. Stv. X1996 (nat./Cod.4)

Einbauort:
Fahrerhaustrennstelle rechts

Anschlussstecker Leitungsnummer  Leitungsquerschnitt Funktion
X1996/1 60043  0,75 Kl.15 Zentralelektrik (Automat F582/6 A)
X1996/2 60525  0,75 ZDR 1+3+5+7
X1996/3 40354 NA1-Anforderung1
X1996/4 40141 NA1-Status1
X1996/5 40355 NA2-Anforderung1
X1996/6 40142 NA2-Status1
X1996/7 60526  0,75 ZDR 2+3+6+7
X1996/8 60641  0,75 ZDR 4+5+6+7
X1996/9 60524  0,75 MDB-Eingang; externe Brücke zwischen Pin 9 und 12
X1996/10 60534  0,75 MDB 2 (3,09 kΩ)
X1996/11 60535  0,75 MDB 1 (1,37 kΩ)
X1996/12 60530  0,75 MDB 0 (511 Ω)
X1996/13 31000  1 Masse für externe Beschaltung
X1996/14 60105  0,75 Motordrehzahl2
X1996/15 60531  0,75 HGB 1 (511 Ω)
X1996/16 60533  0,75 HGB 2 (1,37 kΩ)
X1996/17 60639  0,75 HGB 3 (3,09 kΩ)
X1996/18 60523  0,75 HGB-Eingang; externe Brücke zwischen Pin 15 und 18


*    Eine Beschreibung dieser Schnittstelle finden

•     MAN Servicebetriebe und -Vertragspartner in der SI 68102
•     Aufbauhersteller als "Zwischendrehzahlregelung mit Schnittstelle am Fahrzeugführungsrechner (ZDR am FFR)" unter www.manted.de

1    nur bei eingebautem Nebenabtrieb
2    nur bei eingebauter "ZDR-Schnittstelle mit KSM"

ZDR-Schnittstelle (KSM) / Sonderausstattung:

18-pol. Stv. X1997 (nat./Cod.6)
Einbauort: Fahrerhaustrennstelle rechts

Anschlussstecker Leitungsnummer/Leitungsquerschnitt Funktion
X1997/1 60647/0,75 DrzMomBgr 1+3
X1997/2 60648/0,75 DrzMomBgr 2+3
X1997/3 60674/0,75 LS1_Konfig (Werkseinstellung: Kühlwasserübertemperaturwarnung)
X1997/4 60677/0,75 LS2_Konfig (Werkseinstellung: Öldruckmangelwarnung)
X1997/5 60651/0,75 HS1_Konfig (Werkseinstellung: Feststellbremse)
X1997/6 60652/0,75 HS2_Konfig (Werkseinstellung: Bremse)
X1997/7 60653/0,75 HS3_Konfig (Werkeinstellung: R_Gang)
X1997/8 60654/0,75 HS4_Konfig (Werkseinstellung: Kupplung)
X1997/9 60655/0,75 LS3_Konfig (Werkseinstellung: Getriebe-N)
X1997/10 60656/0,75 Kontrollleuchte
X1997/11 60657/0,75 HS5_Konfig (Werkseinstellung: Tankwarnung)
X1997/12 60658/1 Betriebsbereitschaft
X1997/13 60527/0,75 SET+
X1997/14 60528/0,75 SET-
X1997/15 60518/0,75 AUS; externe Brücke zwischen Pin 12 und 15
X1997/16 60529/0,75 MEM
X1997/17 orange/0,75 A-CAN - H
X1997/18 braun-orange/0,75 A-CAN - L


6-pol. Stv. X3311 (blau/Cod.3)
Einbauort: Fahrerhaustrennstelle rechts

Anschlussstecker Leitungsnummer/Leitungsquerschnitt Funktion
X3311/1 40363/0,75 NMV 1
X3311/2 40155/0,75 Druckschalter NMV 1
X3311/3 60676/0,75 WSK-auf/Hochschaltsperre
X3311/4 60675/0,75 PWM_Konfiguration
X3311/5 60678/0,75 Kupplung auf/externe Getriebe-N Anforderung
X3311/6 40501/0,75 Programmumschaltung HP-Getriebe


   nur bei eingebautem NMV

Anschlussstecker Leitungsnummer/Leitungsquerschnitt Funktion
X1428/1 16507/1 Wegsignal Fahrtenschreiber
X1428/2 16514/1 Geschwindigkeitssignal Fahrtenschreiber
X1428/3 31000/1 Masse für externe Beschaltung
X1428/4 59104/1 Signal "Motor läuft"
X1428/5 71000/1 Signal "Rückfahrlicht ein"
X1428/6 frei frei


6-pol. Stv. X1428 (schwarz)
Einbauort: Bereich Zentralelektrik