MANTED®

Aufbaurichtlinien



ZDR FFR


ZDR - Schnittstelle mit Fahrzeugführungsrechner für externe Drehzahlansteuerungen bei Trucknology® Generation

HERAUSGEBER   MAN Nutzfahrzeuge AG   Abteilung ESC

Engineering Services Consultation (vormals TDB)

Dachauer Str. 667   D - 80995 München

E-Mail: esc@man.eu   Fax: + 49 (0) 89 1580 4264

  1.        Anwendungsbereich

  2.        Verwendete Begriffe und Abkürzungen

  3.        Mitgeltende Richtlinien und Normen

  4.        Anschriften und Zuständigkeiten

  5.        Allgemeine Hinweise zur ZDR-Schnittstelle mit FFR

  6.        Hinweise für die Zwischendrehzahlregelung (ZDR)

  6.1.   Grundsätzliche Funktion

  6.2.   Programmiermöglichkeiten

  7.      Pinbeschreibung und Schaltschemata

  8.      Schnittstellenausführung und Einbauort

  9.      Schaltungsbeispiele



1.    Anwendungsbereich

Diese Schnittstellenbeschreibung gilt für alle Aufbauhersteller die eine "externe Drehzahlsteuerung" am MAN-Nutzfahrzeug benötigen. Von der hier beschriebenen serienmäßigen Schnittstellenausführung sind Fahrzeuge der Baureihe "Trucknology® Generation" (TG) betroffen.


2.    Verwendete Begriffe und Abkürzungen

In der PIN-Beschreibung werden folgende Fachbegriffe bzw. Abkürzungen verwendet:

Begriff/Abkürzung Erklärung
AUS Ausschalten der FGR-/FGB-/ZDR-Funktion
EMV Elektromagnetische Verträglichkeit
FGR/FGB/ZDR Fahrgeschwindigkeitsregelung/Fahrgeschwindigkeitsbegrenzung/Zwischendrehzahlregelung
FFR Fahrzeugführungsrechner
GETRIEBE-N Neutralstellung des Getriebes
HP ZF-Automatikgetriebe HP...
HGB Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung
KSM Kundenspezifisches Steuermodul
LED Licht Emittierende Diode
MDB Moment-/Drehzahlbegrenzung
M3135 Werknorm der MAN (Buchstabe M + 4-stellige Nummer)
MAN-CATS II® Computerdiagnosesystem von MAN-Werkstätten
MEMORY Wiederaufnahme einer gespeicherten Funktion
NA Nebenabtrieb
PIN Steckkontakt
R-Gang Rückwärtsgang
SET+ Beschleunigen bzw. Drehzahl erhöhen und setzen
SET- Verzögern bzw. Drehzahl senken und setzen
SG Steuergerät
+UBAT Plusspannung der Batterien
-UBAT Minusspannung der Batterien
ZDR Zwischendrehzahlregelung/-regler






3.    Mitgeltende Richtlinien und Normen

•    Jeweils gültige MAN Aufbaurichtlinien, die im Internet auf www.manted.de veröffentlicht werden, hier insbesondere Hefte „Elektrik“, „Trucknology® Generation“
     und „Schnittstellen TGA“ inklusive aller Nachträge in den Aufbauhersteller Informationen
•    MAN-Lastenheft - Relais für Nutzfahrzeuge
•    MAN-Norm M 3285 (EMV) sowie EG-Richtlinie 72/245/EWG inkl. 95/54/EWG
•    MAN-Norm M 3135 (elektrische Leitungen)
•    DIN 40 050• DIN 40 839 Teil 1, 3 und 4
•    DIN 57 879, Teil 3
•    VDE 0879, Teil 3
•    VG 95 370 bis 95 377
•    MIL-STO 461 und 462


4.    Anschriften und Zuständigkeiten

Die Bezugsquellen sind aus den MAN - Aufbaurichtlinien für Lastkraftwagen ersichtlich. Diese sind erhältlich bei :

MAN Nutzfahrzeuge AG / Abt. ESC (Fax: +49 089 1580 4264)
Postfach 50 06 20
D-80976 München

Die MAN-Aufbaurichtlinien werden aus Gründen der Aktualität im Internet auf www.manted.de veröffentlicht.


5.    Allgemeine Hinweise zur ZDR-Schnittstelle mit FFR

•    Die Schnittstelle ist im Serienumfang des Fahrzeugs bereits enthalten.
•    Die gewünschten Parameter im FFR-SG wie Drehzahlen usw., sind dem MAN-Verkauf bei der Auftragserklärung für die werkseitige Programmierung mitzuteilen.
     Insbesondere ist die Art des Aufbaus (z.B. Kran, Absetzkipper, Betonpumpe…) anzugeben, da hierfür branchenspezifische Auslegungen ab Werk zur Verfügung
     stehen.
•    Die Vorbereitung "Start-Stop-Einrichtung" ist ein von der Schnittstelle für externe Drehzahlansteuerung unabhängiges System und muss separat bestellt werden.
     Die Leitungen für ein externes Bedienteil (Motor-Start-Stop) liegen eingerollt im Rahmenende.
•    Die Vorbereitung "Rückfahrsperre für Müllfahrzeuge" ist nicht Inhalt der Schnittstelle und muss separat bestellt werden.
•    Bei der Schnittstellenbeschaltung ist mit äußerster Vorsicht vorzugehen, da es sich hierbei um einen markanten Eingriff in das Bordnetz
     und in die Verkabelung  der Elektronik handelt.

•    Es dürfen nur elektrische Leitungen verwendet werden, die der MAN-Norm M 3135 entsprechen.
•    Es sind ausschließlich Relais entsprechend dem MAN-Relais-Lastenheft für die externe Beschaltung zu verwenden.
•    Eine ordnungsgemäße Crimpung der Kontakte unter Beachtung der Angaben der Kontakthersteller ist zu gewährleisten.
•    Externe Bedienteile des Aufbauers müssen die Schutzart IP69K nach DIN 40 050 erfüllen und zusätzlich gegen ungewollte Fremdeingriffe gesichert werden.
•    Die Stromversorgung (+UBAT) von aufbauseitigen Aggregaten und Steuerungen ist von den Batterien über eine separate und geeignete Leitungsabsicherung
     abzugreifen. Das Abgreifen von +12 Volt an nur einer Batterie ist unzulässig.
•    Als Masseversorgung ist ein getrenntes Kabel zum gemeinsamen Massepunkt am Motorlager zu legen(der Fahrzeugrahmen darf nicht als Masseleitung
     zweckentfremdet werden!).
•    Unterschiedliche Massepotentiale der externen Beschaltung dürfen nicht miteinander verbunden werden.
•    Die Beschaltung der Schnittstelle muss vom Laststromkreis der Aufbausteuerung entkoppelt sein.
•    Mit der externen Beschaltung müssen die Anforderungen der MAN-Norm M 3285 für das System Nutzfahrzeug erfüllt werden. Gleichbedeutend damit dürfen
     funktechnische Einrichtungen, z. B. zu einer Funkfernsteuerung, der im Lastenheft beschriebenen Funktionen zu keiner Beeinflussung der
     Nutzfahrzeugfunktionen führen.
•    Wird bei Fahrzeugen mit NA der NA über die ZDR-Schnittsstelle angefordert, so kann der NA nur durch Wegnahme des für das Einschalten erforderlichen Signals
     deaktiviert werden und nicht durch Betätigung des NA-Schalters im Fahrerhaus.
•    Von MAN zur Veranschaulichung herausgegebene Schaltungsbeispiele stellen grundsätzlich keine Konstruktionsanweisungen dar.
     Wer die Beschaltung  der Schnittstelle vornimmt, trägt diesbezüglich auch die Haftung.



6.    Hinweise für die Zwischendrehzahlregelung (ZDR)


6.1 Grundsätzliche Funktion

Die ZDR dient zur Einstellung einer konstant geregelten Motordrehzahl. Per MAN-cats II® sind bis zu 8 unterschiedliche Zwischendrehzahlen direkt einstellbar.

•    ZDR 1, ZDR 2, . . . . , ZDR 7:
     Diese Zwischendrehzahlen werden durch Aktivierung entsprechender ZDR-Pins z. B. beim Einschalten eines Nebenabtriebs angefahren.
•    ZDR S:
     Diese Zwischendrehzahl wird durch Betätigen der Taste "MEMORY" angefahren, wenn keiner der ZDR-Pins aktiviert ist.

Weitere Zwischendrehzahlen sind möglich bis zur "oberen Drehzahlgrenze" in der jeweiligen ZDR durch Anfahren mit "SET+" oder durch Aktivieren einer Begrenzung. Alle Zwischendrehzahlen können - wenn sie aktiviert sind - in einem per MAN-cats II® festgelegten Rahmen über das Bedienteil manuell nach oben oder unten korrigiert werden. Wenn per MAN-cats II® die entsprechende Funktion freigegeben wird, können die korrigierten Drehzahlen abgespeichert werden, wenn nicht, wird bei erneutem Einschalten der Zwischendrehzahl wieder der ursprünglich programmierte Wert angefahren.


6.2    Programmierungmöglichkeiten

•    Innerhalb der ZDR S, 1, 2, . . . . , ZDR 7 können folgende Funktionen mittels MAN-cats II® programmiert werden:
•    Zwischendrehzahl:
     Beim Aktivieren der entsprechenden ZDR-Pins (X1996/Pin 2, 7 und 8) automatisch angefahrene Solldrehzahl.
•    Untere Drehzahlgrenze (bei ZDR S, 1, 2, . . . . , ZDR 7) wird eingeregelt:
•    Erreichen durch Betätigung der Taste „SET-“
•    Obere Drehzahlgrenze (bei ZDR S, ZDR 1, ZDR 2, . . . . , ZDR 7) wird eingeregelt:
•    Erreichen durch Betätigung des Fahrpedals
•    Erreichen durch Betätigung der Taste „SET+“
•    Bedienteilfunktionen
•    Abschaltbedingungen
•    Regelparametersatz
•    Pedalwertgeber
•    maximales Moment
•    automatische Wiederaufnahme

Sind die Einschaltbedingungen erfüllt und der Mode angefordert, wird der Mode mit der, mittels MEMORY programmierten, Drehzahl aufgenommen. Ist eine Bedingung nicht mehr erfüllt, geht der Mode auf die untere Drehzahlgrenze. Sind die Einsachaltbedingungen wieder gegeben, so wird der Mode automatisch wieder mit der, mittel MEMORY programmierten, Drehzahl aufgenommen.

Achtung:
Diese Funktion ist nur in den ZDR-Modi 1 bis 7 wirksam. Im ZDR Mode S ist die Funktion unwirksam.

•    automatische Wiederaufnahme Betonpumpe

Diese Funktion kann auch bei ausgeschaltetem Motor angefordert werden. Nach dem Motorstart wird der Mode mit der unteren Drehzahlgrenze aufgenommen.

Achtung:
Diese Funktion ist nur in den ZDR-Modi 1 bis 7 wirksam. Im ZDR Mode S ist die Funktion unwirksam.

•    Die Bedienteilfunktionen sind „SET+“, „SET-“, „MEMORY“ und „AUS“
•    Mit „SET+“ und „SET-“ wird die Zwischendrehzahl während der Betätigung kontinuierlich erhöht bzw. abgesenkt oder durch Antippen (t ≤ 200ms) schrittweise
     um die jeweils programmierte Schrittweite (Standard 10U/min) erhöht bzw. abgesenkt.
•    Mit „MEMORY“ wird
•    bei eingeschalteter ZDR S, ZDR 1, ZDR 2, . . . . , ZDR 7 nach manueller Änderung wieder der ursprünglich eingestellte Sollwert der jeweils gerade
     eingeschalteten ZDR angefahren,
•    bei nicht eingeschalteter ZDR S, ZDR 1, ZDR 2, . . . . , ZDR 7; die ZDR S eingeschaltet, d. h. der einprogrammierte Sollwert ZDR S angefahren.
•    Mit „AUS“ wird bei Fahrzeugen bis Produktion 04/2001
•    bei eingeschalteter ZDR S, ZDR 1, ZDR 2, . . . . , ZDR 7, die ZDR abgeschaltet und die Leerlaufdrehzahl angefahren. bei Fahrzeugen ab Produktion 05/2001
•    bei eingeschalteter ZDR S, die ZDR abgeschaltet und die Leerlaufdrehzahl angefahren.
•    bei eingeschalteter ZDR 1, 2, , . . . . oder 7 die per MAN-cats II® eingestellte untere Drehzahlgrenze der jeweils gerade eingeschalteten ZDR angefahren.
     Obere Drehzahlgrenze ist aktiv Die ZDR wird erst durch Wegnahme des für das Einschalten erforderlichen Signals, z. B. Einschalten eines Nebenabtriebs,
     völlig abgeschaltet..
•    Per MAN-cats II® einstellbare Bedienteilfunktionen „nicht aktiv“, „Aktiv ohne Abspeichern“ und „Aktiv mit Abspeichern“:
•    Bei Bedienteilfunktion „aktiv ohne Abspeichern“ wird nach dem Abschalten der ZDR beim erneuten Einschalten wieder die ursprünglich programmierte
     Zwischendrehzahl angefahren.
•    Bei Bedienteilfunktion „aktiv mit Abspeichern“ kann für die Solldrehzahl im Rahmen der programmierten unteren und oberen Drehzahlgrenze ein beliebiger Wert
     gewählt werden. Das Abspeichern erfolgt bei eingeschalteter Zwischendrehzahl durch Drücken der „MEMORY“-Taste (t ≥ 2000ms).
     Durch Antippen der „MEMORY“-Taste oder beim erneuten Einschalten der ZDR wird die abgespeicherte Zwischendrehzahl angefahren.
•    Abschaltbedingungen:

Per MAN-cats II® können für die ZDR verschiedene Abschaltbedingungen parametriert werden:

•    Es können für jeweils verschiedene Funktionen die Abschaltbedingungen parametriert werden. liegt eine (oder mehrere) Funktion(en) mit entsprechend
     konfigurierter Abschaltbedingung vor, so führt dies zum gleichen Zustand wie das Betätigen der Taste „AUS“.
•    Funktionen mit programmierbarer Abschaltbedingung sind:
•    Bremse (Betriebsbremse/Motorbremse/Retarder): „aktiv“ oder „nicht aktiv“
•    Feststellbremse: „egal“ oder „ eingelegt“ oder „nicht eingelegt“
•    Überschreitung der „Geschwindigkeitsschwelle zur Abschaltung der ZDR“
•    Getriebe-N: „egal“ oder „Getriebe in Neutralstellung“ oder „Getriebe nicht in Neutralstellung“
•    Kupplung: „egal“ oder „offen“ oder „geschlossen“
•    Rampensteilheit für Zwischendrehzahl auf „Standardwert“ oder „schneller Hochlauf“: Ist die Hochlaufgeschwindigkeit für die Zwischendrehzahl im
     „Standardwert“ („schnellen Hochlauf“) zu gering (groß), so kann diese mittels der Programmierung auf „schneller Hochlauf“ („Standardwert“) erhöht
     (verringert) werden. Ebenfalls kann die Rampensteilheit beim Abschalten der ZDR auf „Standard“ oder „schneller Hochlauf“ parametriert werden.
•    Rampensteilheit für „SET+“/ „SET-“ auf „Standard“ oder „schneller Hochlauf“: Ist die Hochlaufgeschwindigkeit für „SET+“ im „Standardwert“ („schneller Hochlauf“)
     zu gering (groß), so kann diese mittels der Programmierung auf „schneller Hochlauf“ („Standardwert“) erhöht (verringert) werden. Ebenfalls kann
     die Rampensteilheit für „SET-“ auf „Standard“ oder „schneller Hochlauf“ parametriert werden.
•    Regelparametersatz:

Per MAN-cats II® können für jeden ZDR die Regelparametersätze „Standard“ oder „Betonpumpen“ gewählt werden. Wird bei Lastwechseln die Regeldifferenz zu groß, so kann diese mit der Einstellung „Betonpumpen“ reduziert werden.

•    Pedalwertgeber:

Per MAN-cats II® kann die Funktion des Pedalwertgebers (bei ZDR S, ZDR 1, . . . . , ZDR 7) „aktiv“ oder „nicht aktiv“ (kein Übertreten der angefahrenen ZDR mit Gaspedal möglich!) programmiert werden.

•    Geschwindigkeitsschwellen zur Abschaltung der ZDR-Modi (bei ZDR S, ZDR 1, . . . . , ZDR 7):

Per MAN-cats II® können die Geschwindigkeitsschwellen „bis 5 km/h“ oder „größer 5 km/h“ gewählt werden.

•    Geschwindigkeitsschwelle „bis 5 km/h“: Ist Grundeinstellung (keine Bedingungen)
•    Geschwindigkeitsschwelle „größer 5 km/h“: Kann nur gewählt werden, wenn folgende Bedingung erfüllt sind: Abschaltbedingung „Getriebe-N“ ist auf „Getriebe
     in Neutralstellung“ programmiert. Eine Aktivierung des entsprechenden ZDR ist dann nur möglich, wenn sich das Getriebe in Neutralstellung befindet.





7.    Pinbeschreibung und Schaltschemata

+UBat (Steckverbindung X1996/Pin 1)

+UBat -Schaltsignalausgang, gleiches Potential wie FFR-Steuergerät-Versorgung (Kl.15)

Belastung:
max. 1,5A

Funktion:
Information, dass der FFR mit Kl.15 ("Zündung ein") versorgt wird. Nutzbar z.B. für die Freigabe der Drehzahl- bzw. Nebenabtriebsfunktionen.

ZDR 1+3+5+7 (Steckverbindung X1996/Pin 2)

+UBat -Schaltsignaleingang zur Ansteuerung der Zwischendrehzahl 1, 3, 5 und 7.

Funktion:
Wird der Eingang mit +UBat beschaltet, wird die mittels MAN-cats II® programmierbare „Zwischendrehzahl 1“ angefahren und geregelt, so lange +UBat anliegt.
Wird +UBat weggenommen, schaltet die ZDR 1 ab und der Motor wird auf die Leerlaufdrehzahl zurückgeregelt.
Wird gleichzeitig zu ZDR 1+3+5+7 auch der Eingang ZDR 2+3+6+7 (X1996/Pin 7) beschaltet, wird die mittels MAN-cats II® programmierbare "Zwischendrehzahl 3" angefahren und geregelt, so lange +UBat an beiden Eingängen liegt (X1996/Pin 2 und 7).
Wird +UBat von beiden Eingängen weggenommen, schaltet die ZDR 3 ab und der Motor wird auf die Leerlaufdrehzahl zurückgeregelt.
Wird gleichzeitig zu ZDR 1+3+5+7 auch der Eingang ZDR 4+5+6+7 (X1996/Pin 8) beschaltet, wird die mittels MAN-cats II® programmierbare "Zwischendrehzahl 5" angefahren und geregelt, so lange +UBat an beiden Eingängen liegt (X1996/Pin 2 und 8).
Wird +UBat von beiden Eingängen weggenommen, schaltet die ZDR 5 ab und der Motor wird auf die Leerlaufdrehzahl zurückgeregelt.
Werden gleichzeitig zu ZDR 1+3+5+7 auch die Eingänge ZDR 2+3+6+7 (X1996/Pin 7) und ZDR 4+5+6+7 (X1996/Pin 8) beschaltet, wird die mittels MAN-cats II® programmierbare "Zwischendrehzahl 7" angefahren und geregelt, so lange +UBat an den 3 Eingängen liegt (X1996/Pin 2, 7 und 8).
Wird +UBat von allen 3 Eingängen weggenommen, schaltet die ZDR 7 ab und der Motor wird auf die Leerlaufdrehzahl zurückgeregelt.

Funktionsfreigabe:
Sobald +UBat nach erfolgtem Motorstart angelegt wird.

NA1 (Steckverbindung X1996/Pin 3)

•    Handschaltgetriebe, automatisiertes Schaltgetriebe oder Automatikgetriebe (ZF-HP): +UBat Schaltsignalausgang. Bei unbetätigtem NA1-Schalter (Kontakt geöffnet)
     steht der „low“-Pegel des FFR-Pins (Digitaleingang, 4,75kΩ-pull-down, Schaltpegel: Ulow<2V / Uhigh>12V) „NA1-Anforderung“ an. Mit diesem Pin kann bei
     automatisierten Schaltgetrieben oder Automatikgetriebe (ZF-HP) auch der NA1 angefordert werden.Nur wenn NA1-Schaltung eingebaut!

Belastung:
max. 500mA

Funktion:
Information, dass der NA1 angefordert wurde bzw. zur NA1-Anforderung verwendet werden kann. Die Zuschaltung des NA1 erfolgt jedoch erst, wenn die im FFR parametrierten (mittels Fahrzeugdatenfile oder MAN-cats II®)

Bedingungen vorliegen; diese sind:

•    NA1 zuschalten nur bei Getriebe-N: „aktiv“/„nicht aktiv“
•    NA1 zuschalten nur bei betätigter Kupplung: „aktiv“/„nicht aktiv“
•    NA1 zuschalten nur bei betätigter Feststellbremse: „aktiv“/„nicht aktiv“
•    NA1 zuschalten nur bei Fahrzeugstillstand: „aktiv“/„nicht aktiv“

Achtung:

     -    Bei Handschaltgetriebe kann die Zuschaltung des NA 1 grundsätzlich nur bei Fahrzeugstillstand und getrennter Kupplung erfolgen;
          Änderung dieser Zuschaltbedingungen nicht möglich.
     -    Bei automatisiertem Schaltgetriebe kann die Zuschaltung des NA 1 grundsätzlich nur bei Fahrzeugstillstand und Getriebe-N erfolgen,
          Änderung dieser Zuschaltbedingungen nicht möglich.
     -    Bei Automatikgetriebe (ZF-HP) kann die Zuschaltung des NA 1 grundsätzlich nur bei einer Motordrehzahl ≤ 900 U/min erfolgen, Zuschaltung bei höherer
          Drehzahl ist nicht möglich.

Nutzbar für die Freigabe der Drehzahl- bzw. Nebenabtriebsfunktionen, um unerwünschten Fremdeingriffen an Bedienteilen außerhalb des Fahrerhauses vorzubeugen.

Achtung:
Die NA1-Schaltung ist im Serienumfang des Fahrzeugs nicht enthalten und muss separat bestellt werden!

ENDSCHALTER NA1 (Steckverbindung X1996/Pin 4)

•    Handschaltgetriebe, automatisiertes Schaltgetriebe oder Automatikgetriebe (ZF-HP): -UBat-Schaltsignalausgang, gleiches Potential wie an LED im Schalter NA1
     vom Endschalter bei eingeschaltetem NA1. Bei unbetätigtem NA1 (Kontakt geöffnet) steht der „high“-Pegel (ca. +UBat) des FFR-Pins (Digitaleingang,
     4,75kΩ-pull-up, Schaltpegel: Ulow<2V / Uhigh>12V) „NA1-Endschalter“ an.Nur wenn NA1-Schaltung eingebaut!

Belastung:
max. 500mA Funktion:

Information, daß NA1 eingeschaltet ist. Nutzbar für die Freigabe der Drehzahl- bzw. Nebenabtriebsfunktionen, um unerwünschten Fremdeingriffen an Bedienteilen außerhalb des Fahrerhauses vorzubeugen.

Achtung:
Die NA1-Schaltung ist im Serienumfang des Fahrzeugs nicht enthalten und muß separat bestellt werden!

NA2 (Steckverbindung X1996/Pin 5)

•    Handschaltgetriebe, automatisiertes Schaltgetriebe oder Automatikgetriebe (ZF-HP): +UBat -Schaltsignalausgang. Bei unbetätigtem NA2-Schalter (Kontakt geöffnet)
     steht der „low“-Pegel des FFR-Pins (Digitaleingang, 4,75kΩ-pull-down, Schaltpegel: Ulow<2V / Uhigh>12V) „NA2-Anforderung“ an.
     Mit diesem Pin kann bei automatisierten Schaltgetrieben oder Automatikgetriebe (ZF-HP) auch der NA2 angefordert werden. Nur wenn NA2-Schaltung eingebaut!

Belastung:
max. 500mA

Funktion:
Information, daß der NA2 angefordert wurde bzw. zur NA2-Anforderung verwendet werden kann. Die Zuschaltung des NA2 erfolgt jedoch erst, wenn die im FFR parametrierten (mittels Fahrzeugdatenfile oder MAN-cats II®)

Bedingungen vorliegen; diese sind:

•    NA2 zuschalten nur bei Getriebe-N: „aktiv“/„nicht aktiv“
•    NA2 zuschalten nur bei betätigter Kupplung: „aktiv“/„nicht aktiv“
•    NA2 zuschalten nur bei betätigter Feststellbremse: „aktiv“/„nicht aktiv“
•    NA2 zuschalten nur bei Fahrzeugstillstand: „aktiv“/„nicht aktiv“

Achtung:

     -    Bei Handschaltgetriebe kann die Zuschaltung des NA 2 grundsätzlich nur bei Fahrzeugstillstand und getrennter Kupplung erfolgen;
          Änderung dieser Zuschaltbedingungen nicht möglich.
     -    Bei automatisiertem Schaltgetriebe kann die Zuschaltung des NA 2 grundsätzlich nur bei Fahrzeugstillstand und Getriebe-N erfolgen,
          Änderung dieser Zuschaltbedingungen nicht möglich.
     -    Bei Automatikgetriebe (ZF-HP) kann die Zuschaltung des NA 2 grundsätzlich nur bei einer Motordrehzahl ≤ 900 U/minerfolgen, Zuschaltung bei höherer
          Drehzahl ist nicht möglich.

Nutzbar für die Freigabe der Drehzahl- bzw. Nebenabtriebsfunktionen, um unerwünschten Fremdeingriffen an Bedienteilen außerhalb des Fahrerhauses vorzubeugen.

Achtung:
Die NA2-Schaltung ist im Serienumfang des Fahrzeugs nicht enthalten und muß separat bestellt werden!

ENDSCHALTER NA2 (Steckverbindung X1996/Pin 6)

•    Handschaltgetriebe, automatisiertes Schaltgetriebe oder Automatikgetriebe (ZF-HP): -UBat -Schaltsignalausgang, gleiches Potential wie an LED im Schalter NA2
     vom Endschalter bei eingeschaltetem NA2. Bei unbetätigtem NA2 (Kontakt geöffnet) steht der „high“-Pegel (ca. +UBat) des FFR-Pins (Digitaleingang, 4,75kΩ-pull-up
     ,Schaltpegel: Ulow<2V / Uhigh>12V) „NA2-Endschalter“ an.Nur wenn NA2-Schaltung eingebaut!

Belastung:
max. 500mA

Funktion:
Information, daß NA2 eingeschaltet ist.Nutzbar für die Freigabe der Drehzahl- bzw. Nebenabtriebsfunktionen, um unerwünschten Fremdeingriffen an Bedienteilen außerhalb des Fahrerhauses vorzubeugen.

Achtung:
Die NA2-Schaltung ist im Serienumfang des Fahrzeugs nicht enthalten und muß separat bestellt werden!

ZDR 2+3+6+7 (Steckverbindung X1996/Pin 7)

+UBat Schaltsignaleingang zur Ansteuerung der Zwischendrehzahl 2, 3, 6 und 7.

Funktion:
Wird der Eingang mit +UBat beschaltet, wird die mittels MAN-cats II® programmierbare „Zwischendrehzahl 2“ angefahren und geregelt, so lange +UBat anliegt.
Wird +UBat weggenommen, schaltet die ZDR 2 ab und der Motor wird auf die Leerlaufdrehzahl zurückgeregelt. Wird gleichzeitig zu ZDR 2+3+6+7 auch der Eingang ZDR 1+3+5+7 (X1996/Pin 2) beschaltet, wird die mittels MAN-cats II® programmierbare „Zwischendrehzahl 3“ angefahren und geregelt, so lange +UBat an beiden Eingängen liegt (X1996/Pin 2 und 7). Wird +UBat von beiden Eingängen weggenommen, schaltet die ZDR 3 ab und der Motor wird auf die Leerlaufdrehzahl zurückgeregelt.Wird gleichzeitig zu ZDR 2+3+6+7 auch der Eingang ZDR 4+5+6+7 (X1996/Pin 8) beschaltet, wird die mittels MAN-cats II® programmierbare „Zwischendrehzahl 6“ angefahren und geregelt, so lange +UBat an beiden Eingängen liegt (X1996/Pin 7 und 8). Wird +UBat von beiden Eingängen weggenommen, schaltet die ZDR 6 ab und der Motor wird auf die Leerlaufdrehzahl zurückgeregelt. Werden gleichzeitig zu ZDR 2+3+6+7 auch die Eingänge ZDR 1+3+5+7 (X1996/Pin 2) und ZDR 4+5+6+7 (X1996/Pin 8) beschaltet, wird die mittels MAN-cats II® programmierbare „Zwischendrehzahl 7“ angefahren und geregelt, so lange +UBat an den 3 Eingängen liegt (X1996/Pin 2, 7 und 8). Wird +UBat von allen 3 Eingängen weggenommen, schaltet die ZDR 7 ab und der Motor wird auf die Leerlaufdrehzahl zurückgeregelt.

Funktionsfreigabe:
Sobald +UBat nach erfolgtem Motorstart angelegt wird.

ZDR 4+5+6+7 (Steckverbindung X1996/Pin 8)

+UBat Schaltsignaleingang zur Ansteuerung der Zwischendrehzahl 4, 5, 6 und 7.

Funktion:
Wird der Eingang mit +UBat beschaltet, wird die mittels MAN-cats II® programmierbare „Zwischendrehzahl 4“ angefahren und geregelt, so lange +UBat anliegt.Wird +UBat weggenommen, schaltet die ZDR 4 ab und der Motor wird auf die Leerlaufdrehzahl zurückgeregelt. Wird gleichzeitig zu ZDR 4+5+6+7 auch der Eingang ZDR 1+3+5+7 (X1996/Pin 2) beschaltet, wird die mittels MAN-cats II® programmierbare „Zwischendrehzahl 5“ angefahren und geregelt, so lange +UBat an beiden Eingängen liegt (X1996/Pin 2 und 8). Wird +UBat von beiden Eingängen weggenommen, schaltet die ZDR 5 ab und der Motor wird auf die Leerlaufdrehzahl zurückgeregelt. Wird gleichzeitig zu ZDR 4+5+6+7 auch der Eingang ZDR 2+3+6+7 (X1996/Pin 7) beschaltet, wird die mittels MAN-cats II® programmierbare „Zwischendrehzahl 6“ angefahren und geregelt, so lange +UBat an beiden Eingängen liegt (X1996/Pin 7 und 8). Wird +UBat von beiden Eingängen weggenommen, schaltet die ZDR 6 ab und der Motor wird auf die Leerlaufdrehzahl zurückgeregelt.Werden gleichzeitig zu ZDR 4+5+6+7 auch die Eingänge ZDR 1+3+5+7 (X1996/Pin 2) und ZDR 2+3+6+7 (X1996/Pin 7) beschaltet, wird die mittels MAN-cats II® programmierbare „Zwischendrehzahl 7“ angefahren und geregelt, so lange +UBat an den 3 Eingängen liegt (X1996/Pin 2, 7 und 8). Wird +UBat von allen 3 Eingängen weggenommen, schaltet die ZDR 7 ab und der Motor wird auf die Leerlaufdrehzahl zurückgeregelt.

Funktionsfreigabe:
Sobald +UBat nach erfolgtem Motorstart angelegt wird.

MDB-EINGANG (Steckverbindung X1996/Pin 9)

Widerstandscodierter Schaltsignaleingang für die Beschaltung unterschiedlicher Moment-/Drehzahlkennlinien.

Funktion:
Durch Beschaltung des Eingangs mit der serienmäßigen externen Brücke (zwischen X1996/Pin9 und 12) ist die „Moment-/Drehzahlkennlinie 0“ (Fahrkennlinie) aktiviert.
Wird die „Moment-/Drehzahlkennlinie 1“ (begrenzte Fahrkennlinie 1) gewünscht, muß diese durch Umschalten (Schalter, Relais, usw.) vom MDB-Schaltsignalausgang 0 (X1996/Pin 12) auf den MDB-Schaltsignalausgang 1 (X1996/Pin 11) aktiviert werden. Wird die mittels „Moment-/Drehzahlkennlinie 2“ (begrenzte Fahrkennlinie 2) gewünscht, muß diese durch Umschalten (Schalter, Relais, usw.) vom MDB-Schaltsignalausgang 0 (X1996/Pin 12) auf den MDB-Schaltsignalausgang 2 (X1996/Pin 10) aktiviert werden.

Funktionsfreigabe:
Sobald aktiviert.

Achtung:
Bleibt der Eingang länger als 1 Sekunde unbeschaltet oder wird ein falsches bzw. unplausibles Signal angelegt, führt dies zum Fehlereintrag im FFR-Steuergerät.

MDB 2 (Steckverbindung X1996/Pin 10)

Widerstandscodierter Schaltsignalausgang zur Beschaltung der „Moment-/Drehzahlkennlinie 2“ (begrenzte Fahrkennlinie 2; Standard: Drehzahlbegrenzung der Fahrkennlinie).

Funktion:
Wird der MDB-Schaltsignaleingang (X1996/Pin 9) mit diesem Signal beschaltet, wird die „Moment-/Drehzahlkennlinie 2“ (begrenzte Fahrkennlinie 2) aktiviert. Durch Aktivieren der begrenzten Fahrkennlinie 2 wird die Fahrkennlinie auf eine mittels MAN-cats II® programmierbare Drehzahlbegrenzung 2 limitiert.

Werkseinstellung:
1350 U/min bei 100% Moment

MDB 1 (Steckverbindung X1996/Pin 11)

Widerstandscodierter Schaltsignalausgang zur Beschaltung der „Moment-/Drehzahlkennlinie 1“ (begrenzte Fahrkennlinie 1; Standard: Drehzahlbegrenzung der Fahrkennlinie).

Funktion:
Wird der MDB-Schaltsignaleingang (X1996/Pin 9) mit diesem Signal beschaltet, wird die „Moment-/Drehzahlkennlinie 1“ (begrenzte Fahrkennlinie 1) aktiviert. Durch Aktivieren der begrenzten Fahrkennlinie 1 wird die Fahrkennlinie auf eine mittels MAN-cats II® programmierbare Drehzahlbegrenzung 1 limitiert.

Werkseinstellung:
1650 U/min bei 100% Moment

MDB 0 (Steckverbindung X1996/Pin 12)

Widerstandscodierter Schaltsignalausgang zur Beschaltung der „Moment-/Drehzahlkennlinie 0“ (Fahrkennlinie).

Funktion:
Wird der MDB-Schaltsignaleingang (X1996/Pin 9) mit diesem Signal beschaltet, wird die „Moment-/Drehzahlkennlinie 0“ (Fahrkennlinie) aktiviert.

Werkseinstellung:
keine Begrenzung

MASSE (Steckverbindung X1996/Pin 13)

-UBat (Masse)-Signalausgang, Fahrzeugmasse, gleiches Potential wie der Massestützpunkt an der Zentralelektrik im Fahrerhaus.

Belastung:
max. 1,5 A

Funktion:
Masseversorgung für die nötigen Relais der externen Beschaltung

HGB 1 (Steckverbindung X1996/Pin 15)

Widerstandscodierter Schaltsignalausgang zur Beschaltung der „Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung 1“.

Funktion:
Wird der HGB-Schaltsignaleingang (X1996/Pin 18) mit diesem Signal beschaltet, wird die Höchstgeschwindigkeit auf die mittels MAN-cats II® programmierte „Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung 1“ begrenzt.

HGB 2 (Steckverbindung X1996/Pin 16)

Widerstandscodierter Schaltsignalausgang zur Beschaltung der „Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung 2“.

Funktion:
Wird der HGB-Schaltsignaleingang (X1996/Pin 18) mit diesem Signal beschaltet, wird die Höchstgeschwindigkeit auf die mittels MAN-cats II® programmierte „Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung 2“ begrenzt.

HGB 3 (Steckverbindung X1996/Pin 17)

Widerstandscodierter Schaltsignalausgang zur Beschaltung der „Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung 3“.

Funktion:
Wird der HGB-Schaltsignaleingang (X1996/Pin 18) mit diesem Signal beschaltet, wird die Höchstgeschwindigkeit auf die mittels MAN-cats II® programmierte „Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung 3“ begrenzt.

HGB-Eingang (Steckverbindung X1996/Pin 18)

Widerstandscodierter Schaltsignaleingang für die Beschaltung unterschiedlicher Höchstgeschwindigkeitsbegrenzungen

Funktion:
Durch Beschaltung des Eingangs mit der serienmäßigen externen Brücke (zwischen X1996/Pin18 und 15) ist die mittels MAN-cats II® programmierbare „Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung 1“ aktiviert. Wird die mittels MAN-cats II® programmierbare „Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung 2“ gewünscht, muß diese durch Umschalten (Schalter, Relais, usw.) vom HGB-Schaltsignalausgang 1 (X1996/Pin 15) auf den HGB-Schaltsignalausgang 2 (X1996/Pin 16) aktiviert werden. Wird die mittels MAN-cats II® programmierbare „Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung 3“ gewünscht, muß diese durch Umschalten (Schalter, Relais, usw.) vom HGB-Schaltsignalausgang 1 (X1996/Pin 15) auf den HGB-Schaltsignalausgang 3 (X1996/Pin 17) aktiviert werden.

Funktionsfreigabe:
Sobald aktiviert.

Achtung:
Bleibt der Eingang länger als 1 Sekunde unbeschaltet oder wird ein falsches bzw. unplausibles Signal angelegt, führt dies zum Fehlereintrag im FFR-Steuergerät. Die hier beschriebenen HGB-Begrenzungen beziehen sich nicht auf die gesetzlich vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung der Fahrzeuge sondern auf Begrenzungen die z. B. im Zusammenhang mit der Aufbausteuerung z.B. mittels Nebenabtrieb technisch erforderlich sind. HGB 1, 2 oder 3 sind nur bei Vorwärtsfahrt aktiv.





Schaltschema zu X1996 bei Handschaltgetriebe oder automatisiertem Schaltgetriebe



Schaltschema zu X1996 bei Automatikgetriebe (ZF-HP)



8.    Schnittstellenausführung und Einbauort



Die komplette Schnittstelle besteht aus der 18-poligen Steckverbindung X1996. Diese Steckerbezeichnung wird auf allen Schaltplänen verwendet, der Stecker im Fahrzeug ist entsprechend farblich gekennzeichnet. Zugang von außen durch Entfernen der Abdeckung.

Steckverbindung Farbe und MAN-Sachnummer
18-polig: Codierung: Steckergehäuse Buchsengehäuse
X1996 natur/4 81.25475.0044 81.25435.0925
Sekundärverriegelung für Gehäuse 81.25475.0065 81.25435.0913


Kontakte (Einzelware / Bandware) MAN-Sachnummer
Flachstecker mit Raste 2.8 x 1/0.5-1 07.91202.0848 / 07.91202.0858
Flachstecker mit Raste 2.8 x 2.5/1.5-2.5 07.91202.0849 / 07.91202.0859
Federkontakt mit Raste 2.8 x 1/0.5-1 07.91201.0222 / 07.91201.0221
Federkontakt mit Raste 2.8 x 2.5/1.5-2.5 07.91201.0224 / 07.91201.0223



9.    Schaltungsbeispiele

Schaltungsbeispiel für die Ansteuerung der „Zwischendrehzahlregelung 1“



Schaltungsbeispiel für die Ansteuerung der „Zwischendrehzahlregelung 2“



Schaltungsbeispiel für die Ansteuerung der „Zwischendrehzahlregelung 3“



Schaltungsbeispiel für die Ansteuerung der „Zwischendrehzahlregelung 4“



Schaltungsbeispiel für die Ansteuerung der „Zwischendrehzahlregelung 5“



Schaltungsbeispiel für die Ansteuerung der „Zwischendrehzahlregelung 6“



Schaltungsbeispiel für die Ansteuerung der „Zwischendrehzahlregelung 7“



Schaltungsbeispiel für die Ansteuerung der „Zwischendrehzahlregelung 1, 2, …, 7“



Schaltungsbeispiel für die Ansteuerung der „Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung 2“



Schaltungsbeispiel für die Ansteuerung der „Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung 3“



Schaltungsbeispiel für die Ansteuerung der „begrenzten Fahrkennlinie 1“ (MDB 1)



Schaltungsbeispiel für die Ansteuerung der „begrenzten Fahrkennlinie 2“ (MDB 2)